Schweizer Teamarzt: «Dani hatte eine ruhige Nacht»

KITZBÜHEL - Noch immer befindet sich Daniel Albrecht im künstlichen Koma. Der Schweizer Teamarzt Jacques Ménétrey ist zuversichtlich.

  • Publiziert: 23.01.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Daniel Albrecht liegt weiterhin im künstlichen Koma im Unispital Innsbruck. Die Situation bleibt unverändert. Und das ist in dieser Situation sicherlich kein schlechtes Zeichen.

Zuversichtlich ist der Schweizer Teamarzt Jacques Ménétrey, der um zehn Uhr im Pressezentrum in Kitzbühel informierte. «Albrecht hatte nach seinem fürchterlichen Sturz eine ruhige Nacht», sagt Ménétrey.

Die Messwerte, um den Hirndruck zu überwachen, seien weiterhin stabil. Detaillierte Informationen würden nur über das Spital Innsbruck in Absprache mit Daniel Albrechts Eltern bekanntgegeben. Er bestätigte indessen nochmals, dass bisher alle lebenswichtigen Parameter stabil gewesen seien.

Geplant war, dass die zuständigen Fachärzte den Schweizer Skistar gegen 11 Uhr aus dem künstlichen Koma zurückholen. Daraus wird nichts.

Zurzeit sind traumatologische und neurochirurgische Untersuchungen im Gang.

«Alles hängt von den Untersuchungen ab, die gerade laufen. Diese können mehrere Stunden dauern», sagt Johannes Schamberger, Sprecher des Unispitals Innsbruck, gegenüber Blick am Abend.

Schamberger: «Wir sind derzeit sehr zurückhaltend. Das Gehirn ist unberechenbar.»

Geduld ist angesagt: Um 17 Uhr gibt es laut dem Schweizer Teamarzt neue Informationen. (zbi)

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