Saufgelage in Sotschi Wodka und fliegende Gläser – Swiss Ski muss aufräumen!

Erst fliegen Gläser, dann zoffen sich Frauenchef Pini und Speedtrainer Abplanalp. Nastrowje!

Wodka, fliegende Gläser, Streithähne: Ein bunter Abend mit Swiss Ski in Russland. play

Wodka, fliegende Gläser, Streithähne: Ein bunter Abend mit Swiss Ski in Russland.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Ski-Star Shiffrin hat kaum Freizeit «Hätte gerne ein Date – wenn mich...
2 Lara Gut nach Super-G-Sieg in Lake Louise «Endlich reise ich mit...
3 Streckenbesichtigung zu gewinnen Packen Sie das Lauberhorn!

Ski

Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?

Dürfen Trainer auch mal über den Durst trinken?

Abstimmen
teilen
teilen
0 shares
14 Kommentare
Fehler
Melden

Eklat zwischen Frauen-Cheftrainer Mauro Pini und Speedtrainer Stefan Abplanalp! Ein Teaminsider erzählt BLICK, dass Pini seinen erfolgreichsten Trainer am Samstagabend nach Hause schicken wollte. Doch die Ski-Girls gehen auf die Barrikade, setzen sich für den beliebten Berner Oberländer ein. Nur diesem Einsatz hat es Abplanalp zu verdanken, dass er mit nach Bulgarien reisen darf. Zu den nächsten Speed-Rennen in Bansko am kommenden Wochenende.

Was ist passiert? Am Donnerstagabend geht es hoch zu und her im Park Inn, einem von zwei betriebsbereiten Hotels in Sotschi. Auch die Schweizer Delegation ist dort untergebracht. Die Einladung kommt von Sotschis Bürgermeister Anatoli Pachomow. Normalerweise gibts im Park Inn ausser Bier keinen Alkohol. Noch ist die Lizenz für Hochprozentiges nicht ausgestellt.

Anders am Donnerstag. Es ist ein Privatanlass. Der Wodka fliesst in Strömen. Dazu russischer Folkloretanz. Die Stimmung ausgelassen. Ungefähr um 23.00 Uhr – die Tänzerinnen und Tänzer sind gerade von der Bühne gegangen – der erste Aufreger. Fränzi Aufdenblattens Servicemann Andrea Vianello trinkt mit Kollegen nach russischer Manier Wodka. Ein Shot auf Ex, dann das Glas über die Schulter.

Ein Schlag, ein blaues Auge

Dummerweise trifft sein Glas den ehemaligen Skifahrer und späteren Sowjet-Trainer Talianov (79). Der alte Mann blutet ziemlich stark. Die Polizei kommt, nimmt Rapport auf.

Vianello nehmen sie den Pass und die Akkreditierung weg. Hotelarrest bis Sonntag!

Rund eine Stunde später der nächste Aufreger. Nadja Kamers Servicemann Olivier Pellaton albert mit Swiss-Ski-Physiotherapeutin Susanne Pflügler rum, tut so, als würde er ihr in den Bauch schlagen. Zwei amerikanische Betreuer kapieren nicht, dass es sich um einen Scherz handelt, gehen auf Pellaton los. Nach wenigen Sekunden ist das Missverständnis aus der Welt geräumt. Doch Pellaton bezahlt mit einem blauen Auge.

Nach diesem ausgelassenen Abend kracht es also auch zwischen Cheftrainer Mauro Pini und dem erfolgreichen Speedtrainer Stefan Abplanalp. Nicht zum ersten Mal. BLICK-Recherchen haben ergeben, dass es zwischen den beiden schon in Garmisch zu lautstarken Aus­einandersetzungen kam.

Letzten Frühling waren die Österreicher hinter Abplanalp her, hätten unseren erfolgreichsten Trainer fast abwerben können. Doch nur knapp ein halbes Jahr später, im Dezember, soll Abplanalp bereits mit dem Gedanken gespielt haben, den Bettel hinzuschmeissen.

Klar ist: Das Tischtuch zwischen Pini und Ablanalp ist zerschnitten. Eine gemeinsame Zukunft wird es nicht geben.  Wie lange macht er noch mit?

Wodka und fliegende Gläser in Sotschi. Und Swiss Ski muss den Scherbenhaufen aufwischen.

Na dann mal: Nastrowje!

Publiziert am 19.02.2012 | Aktualisiert am 20.02.2012
teilen
teilen
0 shares
14 Kommentare
Fehler
Melden

14 Kommentare
  • Hermann  Meyer aus Effretikon
    , via Facebook
    20.02.2012
    So lange sich Sportverbände von Alkohol-Produzenten sponsern lassen, wird die Sensibilität unter den Verantwortlichen und Aktiven weiterhin ungenügend bleiben. Auch wenn Swiss-Ski nicht dazugehören sollte.
  • Robert  Etter aus Ittigen
    20.02.2012
    Cool & Clean ... for the SPIRIT of SPORT lautete ab 2005 die Devise von Swiss Olympic für Trainer und Athleten zu Torino. Man liess dazu sogar unterschreiben... Für Sotschi ist darum schon heute ein neuer nachhaltigerer Slogan zu suchen, damit die Trainer auch im Apres Ski Vorbilder bleiben!
  • edi  morgen aus bern
    20.02.2012
    Mich dünkt, der Pini ist der Unruheherd! Es gab doch immer wieder Geschichten mit Pini und viel Streit. Auch die Kombination für Lara ist jetzt schlecht, der blockiert doch mehr als er nützt! Pini - nimm doch den Hut!
  • Walter  Schlumpf aus Unterkulm
    20.02.2012
    nun sind die schweizer "sportler" genau so weit wie di jenigen anderer Länder, Anstand verloren!!
  • Peter  Kaiser aus Unterägeri
    20.02.2012
    Gibt es erneut bei Skiswiss einen Kindergarten?