Riesenpech für den Bündner Sandro Viletta reisst sich das Kreuzband!

Riesen-Pech für Sandro Viletta. Der Bündner hat sich bei seinem Sturz im Super-G von Gröden das Kreuzband gerissen. Der Traum von der Heim-WM 2017 in St. Moritz ist ausgeträumt.

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Sandro Viletta stürzt schon wieder schwer. Und das bei seinem Comeback nach fast einem Jahr Pause im Weltcup!

Bei seiner Rückkehr in Gröden ist er am Freitagmittag mit der Startnummer 46 unterwegs, dann reisst es ihm die Ski auseinander. Der Olympiasieger schlittert Kopf voran Richtung Fangnetz und verdreht sich dabei womöglich das Knie. Viletta wird minutenlang betreut und muss mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Am frühen Freitagabend ist nun klar: Viletta hat sich das rechte Kreuzband gerissen. Auch der Meniskus im selben Knie ist futsch. Totalschaden im rechten Knie!

Diese verflixte Saslong!

Schon im Dezember 2014 landet Sandro Viletta zehn Monate nach seinem sensationellen Olympiasieg in der Kombination nach dem Flug über die drei berüchtigten Kamelbuckel derart hart, dass er kurz darauf wegen heftigen Rückenschmerzen Forfait für die WM in Beaver Creek erklären muss.

Auch die letzte Saison geht für den Engadiner erneut in der Adventszeit in Gröden zu Ende – eine im Training erlittene Knochenprellung zwingt Viletta in die Knie.

Obwohl ihn bei Swiss Ski bereits von einigen Leuten abgeschrieben wird, steht der heroische Kämpfer aus La Punt ein weiteres Mal auf. Gibt diesen Freitag sein Comeback – und stürzt wieder übel.

Viletta verpasst Heim-WM

Wegen dieser schweren Knieverletzung ist auch Vilettas Traum von der WM vor der eigenen Haustüre in St. Moritz geplatzt. Der Bündner muss mindestens sechs Monate pausieren.

Ob er sich die Strapazen einer Rehe überhaupt noch einmal antut, muss aufgrund von dieser mit so viel Schmerzen geprägten Biografie stark in Frage gestellt werden.

Alles zum Super-G in Gröden lesen Sie hier!

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
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5 Kommentare
  • Adrian  Rüst , via Facebook 17.12.2016
    Ich hatte auch schon Kreuzbandrisse. Jetzt bin ich wieder einigermassen fit. Darf ich bei Swissski mitfahren? 0 Weltcuppunkte wie Viletta, Berthod, Gini und diverse andere Clowns schaffe ich auch. Dann müsste ich meine Skiferien nicht mehr selbst zahlen.
  • Peter  Ehrbar aus Gonten
    16.12.2016
    Viletta erinnert mich etwas an Marc Berthod. Sein Stern ist längst erloschen. Stürze und Verletzungen pflastern seit längerem seinen Weg. Wer so oft stürzt wie er - hat nicht nur einfach Pech.
    Auch er sollte nun die Notbremse ziehen und seinen Platz jüngeren überlassen.
  • cornel  meier 16.12.2016
    Im Männerteam läuft definitiv etwas falsch... Sogar ich als Laie würde merken, dass eine Rückkehr in den Weltcup in Gröden wohl nicht sooo sinnvoll ist, wenn man vorher bereits 2x dort schwere Verletzungen davontrug... Jetzt ist es die 3. Verletzung in Gröden, Bravo.
    Aber ja, merkt man wohl irgendwann auch bei SwissSki
  • Max  Zolliker aus Zürich
    16.12.2016
    In dieser Sportart läuft was schief!! Den gesamten letzten Winter und auch in der neuen Saison fallen Spitzenfahrer reihenweise mit schweren Verletzungen aus. Nur schon der Weg zum Spitzenskifahrer ist meist mit schweren Verlertzngen geplastert. Ich glaube einfach, das heute sehr agressive Material ist nicht mehr beherrschbar. Einen Schritt zurück würde nicht schaden! Mir spielt es keine Rolle ob jemand 60kmh oder 140kmh fährt, im TV sieht es etwa gleich aus.
  • Thomas  Zürcher 16.12.2016
    Schade wirklich schade so schnell kann es gehen im Sport.Was hatte dieser Sandro Viletta in seiner Karriere schon mit schweren Verletzungen zu kämpfen.Der Bündner ist wirklich ein Pechvogel.Ich befürchte diese erneute Verletzung könnte das Karriereende für ihn bedeuten.Wünsche ihm baldige Genesung!