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Sex vor dem Wettkampf ja oder nein? Der österreichische Ski-Männer-Cheftrainer Mathias Berthold gehört offenbar zu den Hardlinern in dieser Frage. Er duldet im kommenden Ski-Winter, die Saison beginnt am Samstag in Sölden, in den Teamhotels keine Frauen und Freundinnen seiner Ski-Stars.
Im Gegensatz zu Österreichs Frauen-Cheftrainer Herbert Mandl. Er ist da viel entspannter: «Wir hatten bisher keine Probleme, meine Mädels sind erwachsene Menschen, die wissen, wie sie sich zu verhalten haben.»
Die Frauen dürfen also bei den Ösis, die Männer hingegen nicht.
In der «Kleinen Zeitung» rechtfertigt Berthold das Verbot: «Es lenkt manche zu viel ab. Es gibt andere, die stört es, wenn die Frau eines Läufers im Teamhotel nächtigt. Und manch einer konzentriert sich zu viel auf seine Familie.»
Die betroffenen Stars nehmen das «Sex-Verbot» mehr oder weniger gelassen hin. Manfred Pranger meint beispielsweise: «Was bleibt mir anderes übrig. Ich hoffe, ich finde immer in der Nähe ein Zimmer für meine Frau.»
Die männlichen Ösi-Stars müssen sich also gute Alternativen überlegen, wo sie sich mit ihren Partnerinnen diesen Winter an den Rennen vergnügen. Alle, ausser einer – Benjamin Raich.
Denn seine Freundin ist Marlies Schild, die 29-fache österreichische Slalomweltcupsiegerin. Sie darf ihren Liebsten im ÖSV-Frauen-Teamhotel empfangen. Im Gegensatz zu den Männern gilt das Verbot bei den Ski-Ladies bekanntlich nicht. (rib)