Nach Skischul-Kritik von Swiss-Ski-Alpinchef Cattin Murisier watscht seinen Boss ab!

Justin Murisier bewahrt uns vor einem Riesen-Debakel und geigt danach Alpinchef Stéphane Cattin gehörig die Meinung!

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Als persönlicher Trainer von Mike von Grünigen hat Cattin viele grossartige Erfolge im Riesenslalom gefeiert. Was er gestern von unseren neuen Riesen-Hoffnungen serviert bekommt, schmeckt dem Bernjurassier nicht wirklich.

Nach dem ersten Lauf sagt der Swiss-Ski-Direktor zu BLICK: «Gino Caviezel kämpfte sich mit Startnummer 23 bei schwierigen Bedingungen auf Rang zehn, das ist in Ordnung. Aber der Rest des Teams ist mir zu schön, zu brav gefahren. Die haben viel zu wenig riskiert. Es geht hier nicht um die Skilehrer-Prüfung, sondern um den Sieg.»

Im Final wird Caviezels Risikobereitschaft nicht belohnt – der Bündner fällt auf Rang 21 zurück. Damit steht in der Endabrechnung wie schon beim Auftakt in Sölden Justin Murisier als bester Schweizer da.

Der Unterwalliser wird nach seinem 15. Rang mit den kritischen Aussagen seines Chefs konfrontiert. Murisier kontert mächtig angesäuert: «Unser Alpinchef macht es sich sehr einfach. Er schaut uns ja immer nur bei den Rennen zu. Im Training hat er uns noch nie besucht. Er hat keine Ahnung, wie wir wirklich arbeiten.»

Rums, das sitzt! Seit dem Rücktritt von Pauli Accola hat wohl kein Schweizer Skirennfahrer einen seiner Vorgesetzten verbal derart abgewatscht wie es Murisier hier mit Cattin macht.

Eintracht herrscht dafür in der Riesen-Equipe der gastgebenden Franzosen, bei denen Mathieu Faivre nach einem packenden Zweikampf mit Österreichs Marcel Hirscher den ersten Weltcupsieg bejubelt. Die Ränge drei bis fünf belegen mit Alexis Pinturault, Thomas Fanara und Victor Muffat-Jeandet drei weitere Franzosen.

Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016
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12 Kommentare
  • Bruno  Höhener , via Facebook 05.12.2016
    Mit faulen Ausreden und dünnem Mäntelchen kann man nicht siegen.
  •   Zugerli aus Zug
    05.12.2016
    @Glas Flügel
    Natürlich! Menschen müssen geführt werden, ich spreche mehrtheitlich der Menschheit Selbstverantwortung ab, schauen sie sich mal in der Welt rum. Sportler sind da keine Ausnahme.
  • Paul  Neidhart aus Zürich
    05.12.2016
    ich schaue Ski nicht mehr seit Jahren. Wir haben ideale Voraussetzungen, aber fahren nur hinterher :-(
  •   05.12.2016
    Wunderbar, das tut jedem gut, wenn er kontern kann. Bravo Herr Murisier! Ein Trainer muss solches beim trainieren rauslassen, nicht öffentlich. Wenn Herr Cattin nichts am Bein hat, gehört er selbstverständlich auf die Skipiste. Vom warmen Büro aus Kritik zu verteilen, mag auch der schlechteste Fahrer nicht.
  • Rolf  Stüssi 05.12.2016
    Klar, der WC ist die Messlatte für alle Nationen. Aber bei allen Nationen braucht es Talente. Und je grösser die Nation, um so mehr Talente können hervor kommen. Die Schweiz ist nun mal nicht gross. Und da sind die Siegfahrer halt rar. Murisier hat absolut richtig gehandalt. Cattin` s Kritik mag wohl stimmen, gehört aber nicht an ein Mikrovon von SRF. Dies hätte er im Hotel, vor versammelter Mannschaft tun können.