Nach Sensations-Triumph So feiert Wengen Schneekönig Hintermann

Niels Hintermann (21) wird nach seinem Sensations-Triumph in der Lauberhorn-Kombi von den Schweizer Ski-Fans gefeiert. Nach der Abfahrt wird der Flachländer aber erst mal pausieren.

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Niels Hintermann schreibt in Wengen das neuste Schweizer Schnee-Märchen.

Stunden nach seinem Sensations-Triumph mit Startnummer 51 feiern die Ski-Fans den Zürcher Unterländer bei der Siegerehrung im Berner Oberland frenetisch.

Jedem ist klar: Die Verhältnisse haben dem Skisport einmal mehr Wundersames beschert. Das weiss auch Hintermann. «Es tut mir irgendwie auch leid für die anderen». Viele gestrauchelte Favoriten reagieren fair und gelassen, andere fluchen. «Weinen bringt nichts, so ist der Skisport», sagt Justin Murisier, der nach dem glänzenden Slalomlauf in Führung liegt.

Nach Pitsch Müller (Lauberhorn-Abfahrtssieger 1980) und Urs Lehmann (Abfahrts-Weltmeister 1993) mischt wieder ein Flachländer die Skiszene auf. «Schön, dass wieder ein Zürcher den Berglern zeigt, dass die Flachländer auch Skifahren können», sagt Hintermann dazu.

Er ist nun auch für die WM qualifiziert. «Ich habe gar nicht gewusst, dass es bei der WM auch eine Kombination gibt. Und jetzt bin ich dabei», lacht Hintermann.

Und was sagt Pitsch Müller, der letzte Zürcher Lauberhornsieger, über Niels Hintermann? «Natürlich war das eine Lotterie. Aber er hat die Gunst der Stunde genutzt. Ich hoffe einfach, dass er diesen Sieg richtig einschätzen kann. Heute wäre wohl eine Abfahrt mit Massenstart die fairste Lösung gewesen.»

Kein Europacup in Kitzbühel

Wie gehts für den neusten Schweizer Weltcup-Sieger nun weiter? Hintermann fährt am Samstag auch die traditionelle Lauberhorn-Abfahrt. Dann ist aber erst mal Pause. Niels wird die Europacup-Rennen von Kitzbühel zu Beginn nächster Woche nicht bestreiten. Zu gross der Trubel nach seinem Erfolg in Wengen. Ob er in einer Woche wieder im Weltcup eingesetzt wird, ist zurzeit noch offen.

Publiziert am 13.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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9 Kommentare
  • Wolfgang  Gallin aus Berlin
    14.01.2017
    wetter hin oder her, erstmal nachmachen mit solch einer hohen startnummer. er wird jetzt selbstbewusster an den start gehen und das kann nur gut für ihn sein. lassen wir ihm den triumph.
  • Kurt  Aerne aus Wattwil
    14.01.2017
    Na ja, gleich Schneekönig zu nennen ist schon etwas stark. Tatsache ist jedoch, dass man halt auch bereit sein muss die Chance zu packen, und dies hat Hintermann getan. Dass sich der griesgrämige Janka aufregt überrascht mich nicht, allerdings bringt er auch bei fairen Verhältnissen nicht viel bessere Resultate
  • Marc  Gämperle 14.01.2017
    An alle Neider....wieviele haben es nach der Startnummer 51 im Slalom in die ersten 30 für die Abfahrt geschaft ? Wenn und hätte....aber bereit muss man immer sein...
  • Robert  Zenger , via Facebook 14.01.2017
    Bernhard Russi, der Film über ihn ist gut gelungen, hat es richtig gesagt.
    Es ist ein Outdoor Sport und er soll den Moment des Sieges und des Triumpfes feiern und geniessen. Er wird sich erinnern wenn es mal nicht so läuft, oder das Wetter mal für ihn schlecht ist. Eines ist sicher, das Lauberhorn schreibt wieder mal Geschichte und das ist doch eine spezielle Jublläumsgeschichte und zum Jubiläum ist er auch ein spezieller Sieger, bravo.
  • Richard  Locher aus ceske budejovice
    14.01.2017
    Ich möchte sehen wenn er mit Startnummer die Janka gehabt hat auch so schnell gefahren wäre glaube kaum.und liebe Medien Leute macht auch einer Eintagsfliege nicht schon einen Weltmeister. Richard Locher