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Carlo Janka kämpft mit einem mysteriösen Virus. (Keystone)
Janka (23) gab gestern in Bad Ragaz bekannt, dass er in den letzten Monaten kaum Ausdauer trainieren konnte, weil er wie schon im letzten Sommer von einem heimtückischen Virus geplagt werde. Bis jetzt hat weder die Schul- noch die Alternativmedizin den Grund für diese Schwächeanfälle erkennen können.
Doch BLICK weiss: Swiss-Ski-Arzt Christian Schlegel wird jetzt bei der Behandlung des Riesen-Olympiasiegers vom Heilpraktiker des FC Bayern München unterstützt. Der Mann trägt den Namen Robert Füss und arbeitet seit vielen Jahren Hand in Hand mit Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt.
«Patienten, bei denen er mit der Schulmedizin nicht weiterkommt, schickt Müller-Wohlfahrt zu mir», erzählt Füss.
So konnte Füss auch mit Erfolg die Schlafstörungen von Nati-Coach Ottmar Hitzfeld beheben, als dieser Trainer bei den Bayern war.
Der Alternativmediziner arbeitet mit einem Kirlian-Diagnosegerät. Mit diesem in der Ukraine entwickelten System fotografiert er die Fingerkuppen und Zehen seiner Patienten. Grund: Nach Vorstellung der traditionellen chinesischen Medizin, der Akkupunkturlehre, beginnen und enden an diesen Stellen die Meridiane. Auf diese Weise hat der Heilpraktiker schon oft erkannt, was dem klassischen Röntgengerät des Schulmediziners verborgen bleibt.
Besser als vor einem Jahr
Bei Janka habe er bis jetzt zwei Probleme erkennen können, die einen Zusammenhang mit der ständigen Müdigkeit haben könnten: «Da war eine unterschwellige Entzündung der Nasennebenhöhle und eine Blockade der Wirbelsäule. Diese haben wir mit Akkupunktur und homöopathischen Spritzen schon einmal beheben können.»
Und die letzten Ergebnisse stimmen auch den Swiss-Ski-Doc Christian Schlegel zuversichtlich: «Der letzte Ausdauer-Test, den wir mit Carlo auf dem Fahrrad gemacht haben, verlief wirklich sehr zufriedenstellend. Zudem hatte er selber letzte Woche beim Ski-Training in Saas-Fee ein sehr gutes Gefühl. Darum darf ich sagen, dass es Carlo jetzt besser geht als vor einem Jahr.»
Jankas Einsatz im nächsten Winter ist also nicht in Gefahr. Er fliegt heute mit seinen Teamkollegen ins Schneetraining nach Argentinien.
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Robert Füss fotografiert hier Hitzfelds Fingerkuppen. (Michael Timm)