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Nach dem verbalen Rundumschlag von Bode Miller (gestern im BLICK) bleibt die Abfahrt von Rosa Khutor das heisseste Thema im Alpin-Zirkus. Der US-Star hat die Kurssetzung als «zu wenig spektakulär» und «zu technisch» kritisiert. Er versuchte gar, eine kleine Revolte gegen die Olympia-Strecke von 2014 anzuzetteln.
Doch viele Kollegen scheinen vom ewigen Querulanten Miller nur noch genervt. Sie haben ganz andere Sorgen. Super-G-Olympiasieger Aksel Svindal (No) sieht in der Piste eher Gefahrenpotenzial als Langeweile. Sein Augenmerk richtet sich auf die Sprünge. Besonders der sogenannte «Lake Jump» sei für ihn «am Limit».
70 oder gar 80 Meter sollen die Ski-Asse bei voller Fahrt an diesem zweitletzten Sprung der Abfahrt fliegen können. Deshalb macht sich auch Didier Cuche ein wenig Sorgen: «Man muss sehen, wie es geht, wenn wir zwei Sekunden schneller sind als im Training. Der Sprung geht extrem hoch.»
Mit dem noch etwas reduzierten Tempo im Abschlusstraining gabs keine Probleme. Schon gar nicht bei Beat Feuz, der 31 Hundertstel hinter Streitberger die zweitschnellste Zeit fährt. Auch Cuche unterstreicht als Siebter (1,10 Sek. zurück) seine Ambitionen. Die beiden Schweizer kämpfen heute schon um eine Vorentscheidung im Abfahrts-Weltcup. Ihr grösster Widersacher: Klaus Kröll (Ö).