Tina zu Scherzen aufgelegt Maze: «Meine Unterwäsche ist zu sexy für die Schweizer!»

Die Entscheidung des Skiverbands FIS betreffend Tina Mazes (28) Unterwäsche ist weiterhin offen. Renndirektor Atle Skaardal gibt schon mal eine Warnung durch.

  • Publiziert: 11.01.2012, Aktualisiert: 21.39 Uhr

Swiss-Ski-Coach Mauro Pini hatte am Sonntag noch während dem Super-G Protest eingelegt. Pini monierte, dass Mazes Unterwäsche die Vorgaben der Luftdurchlässigkeiten nicht einhalte und plastifiziert sein soll.

Der Skiverband FIS hat die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen, eine Entscheidung ist offenbar noch nicht gefallen. FIS-Renndirektor Atle Skaardal rät den Teams trotzdem zur Prüfung ihrer Unterwäsche. Plastikteile sollten wenn möglichst vermieden werden.

Tina Maze nimmt die Polemik um ihre Person scheinbar locker, scherzt mit einem italienischen Journalisten. «Meine Unterwäsche ist wahrscheinlich zu sexy für die Schweizer!»

Und weiter: «Ich bin keine Textil-Expertin, aber ich verlasse mich voll auf mein Team. Ich habe im Sommer viel Zeit für Tests investiert, war sogar im Windkanal.»

Seit diesem Winter fährt Tina mit spezial angefertigtem Material ihres Herstellers Energia Pura. Der Anzug sieht optisch zwar gleich aus wie bei den anderen Athletinnen des slowenischen Teams, unterscheidet sich jedoch in der Materialbeschaffenheit. (S.L./pab)

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