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Der 26-jährige Glarner Küng unterstreicht von Rennen zu Rennen seine Ambitionen für den nächsten Winter deutlicher: Dann will er auch auf Weltcupstufe bereit sein, mit den Allerbesten Abfahrern mitzuhalten.
Auf Schweizer Ebene tat er das schon heute beim nationalen Titelrennen. 15 Hundertstel vor Beat Feuz und 33 Hundertstel vor Didier Cuche, dem zweifachen Trainingsschnellsten. Obwohl Gesamtweltcup-Sieger Carlo Janka und Olympiasieger Didier Défago fehlten, darf Küng auf diesen Exploit stolz sein.
Nachdem er bei den Olympischen Spielen in Whistler erst bei der letzten internen Ausscheidung am späteren Gold-Gewinner Défago gescheitert war, deutete Küng seine grandiose Spätform bereits als Abfahrts-Dritter beim Weltcup-Final in Garmisch an.
Schon im letzten Jahr stand er bei der Schweizer Meisterschaft auf dem Abfahrts-Podest, damals nach einem Hundertstel-Krimi mit seinem Glarner Rivalen Tobias Grünenfelder. «Tobi» war damals eine Hundertstel-Sekunde schneller. (Carl Schönenberger)