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Der Amerikaner Daron Rahlves gewann die Lauberhorn-Abfahrt vor imposanter Kulisse mit 0,40 Sekunden Vorsprung auf den österrreichischen Favoriten Michael Walchhofer. Hinter dem Vorjahressieger klassierten sich mit Fritz Strobl und Hermann Maier zwei weitere Fahrer aus unserem östlichen Nachbarland in der Spitze.
Rahlves, der am Vortag in der Kombinations-Abfahrt im Ziel-S ausgeschieden war, war trotz seinen Saisonsiegen in Beaver Creak und zuletzt in Bormio nicht als Gewinner erwartet worden. Obwohl er nicht zum engsten Favoritenkreis zählte, war für den US-Boy sein Sieg aber irgendwie logisch: «Das Rennen hier ist zu wichtig, um nicht zu gewinnen.»
Zufrieden sein durfte Ambrosi Hoffmann mit seinem siebten Platz. Nach einer bis dato verknorzten Saison war er heute unmittelbar vor Didier Défago der beste Schweizer: «Ich habe noch zu viele kleine Fehler gemacht, aber die Form scheint im Hinblick auf Olympia zu kommen.»
Mit einer Enttäuschung endete das Rennen für Bruno Kernen. Der Lauberhornsieger von 2003 stoppte seine Fahrt nach bester Zwischenzeit im oberen Streckenteil nach einem dicken Patzer im Brüggli-S.