Der Skiverband FIS hat entschieden: Die Unterwäsche von Tina Maze (28) wird vorerst nicht verboten. Die schöne Slowenin nimmts mit Humor.
Der Protest von Swiss-Ski-Coach Mauro Pini, der Innenanzug der Slowenin halte die Vorgaben der Luftdurchlässigkeit nicht ein, wurde vorläufig nicht gutgeheissen.
FIS-Renndirektor Atle Skaardal spricht eine Warnung aus, rät den Teams zur Prüfung ihrer Unterwäsche. Sollte diese Plastikteile enthalten, könne es zu Verboten kommen.
Tina Maze kann sich einen Seitenhieb in Richtung Swiss Ski nicht verkneifen. Die schöne Slowenin lacht: «Meine Unterwäsche ist wahrscheinlich zu sexy für die Schweizer!»
Ist nun das Verhältnis zum Schweizer Team zerrüttet? Maze: «Ich habe zuerst gedacht, dass die Österreicher Protest eingelegt hätten. Als ich dann erfuhr, dass es die Schweizer waren, war das schon komisch. Aber wütend bin ich deswegen nicht.»
Der Wirbel um ihre Unterwäsche lässt Maze natürlich nicht kalt. «Ich habe schon so viele Witze über diese Sache gehört. Ein Kollege meinte: «Jetzt dürft ihr nicht mal unten dran anhaben, was ihr wollt. Jetzt fahre ich morgen ohne Unterwäsche. Es ist ja eh warm genug.»