Janka ist jetzt ein Gigant

  • Aktualisiert am 02.01.2012
  • Von Carl Schönenberger
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BEAVER CREEK – BLICK-Ski-Chef Carlo Schönenberger über den Hattrick von Janka in Beaver Creek - und warum ihn das in den Kreis der Grössten aufsteigen lässt.

Sieg in der Super-Kombi am Freitag, in der Abfahrt am Samstag und im Riesenslalom am Sonntag.

Carlo Janka beschert dem Schweizer Ski-Sport drei der schönsten Tage seiner glanzvollen Geschichte.

König Carlo der Entfesselte. Nur Hermann Maier schaffte 1999 in Beaver Creek drei Siege, allerdings mit einem Tag Pause. Jean-Claude Killy gewann 1967 in Franconia Abfahrt, Riesen und Slalom in Serie. Auch Alberto Tomba triumphierte 1994 dreimal innert drei Tagen, allerdings im Riesen und in zwei Slaloms. Dasselbe gelang auch Aksel Lund Svindal 2007 beim Weltcup-Final auf der Lenzerheide.

Killy, Tomba, Maier, Svindal – alle vier sind Ski-Legenden. Jetzt befindet sich ein 23-jähriger Bündner auf Augenhöhe mit diesen Giganten.

In Beaver Creek ziehen vor Carlo alle den Hut. Und viele könnens noch gar nicht verstehen. Während der Abfahrt am Samstag werden im Zielraum die «Hells Bells» von AC/DC geläutet, in Erinnerung an den zurückgetretenen «Herminator » Hermann Maier.

«Seit Sonntag wissen wir: Die ‹Hells Bells› läuteten die Ära Janka ein.»

Carl Schönenberger – Leitung Ski- und Leichtathletik- BLICK-Sport

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