Diese Frage stellt sich die FIS Ist das Höschen von Tina Maze aus Gummi?

Die Wäsche, die Sloweniens Ski-Model Tina Maze bei ihrem 2. Super-G-Rang in Bad Kleinkirchheim trug, beschäftigt weiter die FIS.

  • Publiziert: 11.01.2012, Aktualisiert: 21.39 Uhr

Nach dem Protest von Swiss Ski wartet der Internationale Ski-Verband auf die Test-Ergebnisse. Eine Disqualifikation Mazes scheint aber eher unwahrscheinlich.

Es gehe ja nicht primär um Maze, sagt Material-Guru Karl Frehsner zu BLICK. «Wichtig ist es zu wissen, ob Ausrüstungsteile im Umlauf sind, die einzelnen Athleten einen Vorteil verschaffen. Wenn ja, müssen sie verboten werden.»

Tatsächlich sagt Andi Krönner, Material-Kontrolleur bei den Frauen: «Ich habe vor zwei Wochen von einer Fahrerin eines anderen Teams einen solchen Anzug geprüft, die Luftdurchlässigkeit war in Ordnung.»

Die Regeln der FIS sind klar: Die Kleider müssen eine Luftdurchlässigkeit von 30 Litern pro Quadratmeter und Sekunde haben und dürfen nicht plastifiziert sein.

«Die Luftdurchlässigkeit war auch bei Mazes Innenanzug erfüllt», sagt Krönner. «An der Innenseite hat er sich aber wie Gummi angefühlt.» Ob die Innenbeschichtung gummiähnlich, atmungsaktiv oder verbotenerweise plastifiziert sei, werde jetzt geprüft.

Das Ergebnis erhofft die FIS vor den Rennen in Cortina (Frauen) und Wengen (Männer) vom Wochenende. Der Materialtest wird in der Schweiz durchgeführt. (C. S.)

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