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Der «Herminator» hats wieder allen gezeigt! (Reuters)
Wenige hätten dem Österreicher, der in letzter Zeit seinem Spitznamen «Herminator» nie mehr gerecht worden war, noch einen solchen Exploit zugetraut.
Eine Woche vor seinem 36. Geburtstag zeigte Hermann aber seine ganze Klasse, fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden und feierte seinen 54. Weltcup-Triumph! Es war Maiers erster Sieg seit drei Jahren.
John Kucera als Zweiter verlor bereits 0,59 Sekunden, Didier Cuche 0,68 Sekunden.
Für Maier bedeutete das nach den Jahren 1999, 2000 und 2003 der vierte Super-G-Triumph in Lake Louise und der 24. insgesamt in dieser Disziplin. Sein letzter Weltcup-Sieg datiert vom Februar 2006 in Garmisch-Partenkirchen, wo er die Abfahrt für sich entschieden hatte. 2007 wechselte er von Atomic auf Head, brauchte dort aber ein ganzes Jahr, ehe er sich an das neue Material angepasst hatte. Nun scheint er sich wieder in der Form der besten Tage zu befinden, obwohl das Herbsttraining noch durch Rückenprobleme beeinträchtigt war.
Schweizer Team mit guter Leistung
Im Schatten von Hermann Maier bot die Schweizer Mannschaft mit den Plätzen 3, 5, 8 und 10 eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung.
Erneut verblüffte der Techniker Daniel Albrecht, dem nach dem 12. Rang in der Abfahrt auch im Super-G ein Top-Resultat gelang. Bis zur letzten Zwischenzeit lag er sogar im Podest-Bereich und schien Hermann Maiers historischen Sieg zu gefährden. Damit baute der Walliser seine Führung in der Weltcup-Wertung aus.
Die nächsten Rennen finden in Beaver Creek statt, wo Daniel Albrecht sich besonders wohl fühlt. Im letzten Jahr gewann er dort sowohl den Riesenslalom als auch die Superkombination. (Si/msc)
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Didier Cuche freut sich über seinen Podestplatz. (Reuters)