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Eigentlich freuen sich schon alle über den dritten Rang von Nadia Styger und die USA feiern einen Doppelsieg. Doch dann kommt mit der Startnummer 29 Dominique Gisin!
Die Engelbergerin legt schon einen tollen Start hin, fährt im oberen Streckenabschnitt Bestzeit. Dann fällt Gisin leicht zurück, hat den fünften Platz im Visier – bis sie im Schlussteil noch einmal mächtig aufdreht.
Bei der Zieldurchfahrt leuchtet die 1 schliesslich grün auf. Der Vorsprung auf Lindsey Vonn beträgt 15 Hundertstel. Es ist der Heimsieg!
Für die Statistiker: Bisher war Gisins beste Klassierung im Super G ein sechster Platz.
Gisin vermiest Vonn den 33. Weltcupsieg und feiert selbst ihren fünften. Ausserdem stösst sie Nadia Styger vom Podest, die mit lediglich vier Hundertstel Rückstand Vierte hinter Julia Mancuso wird.
Die weiteren Schweizerinnen: Andrea Dettling wird 15., Nadja Kamer 20. und Monika Dumermuth 24. Damit verpasst Dumermuth das Saisonfinale in Garmisch und bestritt somit ihr letztes Rennen im Weltcup.
Eine weitere Schlappe muss Fabienne Suter einstecken. Nachdem die Schyzerin in der Abfahrt aus unerklärlichen Gründen – für Suter selbst lag es an den Skiern – weit zurückfällt, verpatzt sie den Super G schon am Start. Die Teamleaderin kommt aus dem Gleichgewicht und liegt sofort hoffnungslos zurück. Am Schluss landet Suter auf dem enttäuschenden 17. Rang.
Marianne Abderhalden kommt nach ihrem Coup in der Abfahrt vom Samstag nicht im Ziel an. (sme)