Freund der Skicrosserin bangt am Spitalbett Holmlunds Zustand ist schlimmer als befürchtet

Der schwedische Skicross-Star Anna Holmlund (29) liegt nach dem Trainingssturz am Montag in Innichen (I) noch immer im Koma. Weitere Untersuchungen zeigen, dass die Kopfverletzungen schlimmer sind.

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Wer heute und am Donnerstag beim Skicross-Weltcup in Innichen (I) siegt, ist für einmal zweitrangig. Zu stark sind die Emotionen in der Szene nach dem Trainingssturz der Schwedin Anna Holmlund am Montag.

Die 29-jährige Olympia-Dritte Holmlund liegt im Spital in Bozen mit Kopfverletzungen im künstlichen Koma. Am Spitalbett bangt neben ihren Eltern Margaret und Lars auch Annas Freund Victor Öhling Norberg um das Leben der 19-fachen Weltcup-Siegerin. Öhling Norberg verzichtet auch auf die Teilnahme an den Innichen-Rennen.

Der Gesundheitszustand Holmlunds ist nach neusten Angaben des schwedischen Teams schlimmer als angenommen. Schwedens Teamarzt Jakob Swanberg sagt in einer Mitteilung: Eine dritte CT-Untersuchung am Gehirn hat Verletzungen ergeben, die vorher nicht ersichtlich waren. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Es besteht ein grosses Risiko auf bleibende Schäden.»

Gegenüber dem «Expressen» präzisiert Swanberg: «Bei Kopfverletzungen ist es oft der Fall, dass sich Schwellungen, Blutungen oder Flüssigkeitsansammlungen erst später weiter bilden. Aber Anna ist sehr stark und hat eine hervorragende Fähigkeit, sich von Verletzungen zu erholen. Wir hoffen, dass das auch dieses Mal zutrifft. Aber die gegenwärtige Situation ist ernst.» Mehr könne er aus Rücksicht auf die Familie nicht in die Details gehen.

«Es ist schlimm, wenn so etwas passiert. Die Stimmung hier, alles ist sehr gedämpft», sagt der Schweizer Armin Niederer, der die Qualifikation bei den Männern gewinnen konnte. (rib)

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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5 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 30.12.2016
    Da sieht man wieder wie beliebt unser Jahrhundertsportler auf der ganzen Welt ist.Der 17fache GS Sieger ist der Liebling der Massen.Nach seiner langen Verletzungspause ist Roger begehrter denn je.Die Fans auf der ganzen Welt können es nicht erwarten das der Maestro endlich wider aufspielt an einem Turnier.Wünschen wir ihm alles Gute zu seinem Comeback und hoffen das er bald wieder zu einem Turniersig aufschlagen wird.Welcome back Roger!
  • Remo  Albrecht aus Höri
    21.12.2016
    Reini: ich rede nicht von den Rennen die man live schaut, sondern wenn man später am radio oder am TV die diversen Sender schaut. So zeigt jeweils das deutsche TV nur den ersten Rang und dann den besten Deutschen, auch bei uns hat sich diese Unsitte eingebürgert. Warum? Die Leute schätzen den zweiten und dritten Rang nicht mehr. Die Rangierungen und Startfolgen der FahrerInnen ist nur noch nach Spannung und Einschlatquoten geregelt. Das Skirennen hat schon lange seine Zeiten überschritten.
  • Remo  Albrecht aus Höri
    21.12.2016
    Immer schnelle, noch eine 1000enstel Sekunde schneller als die Konkurrenz, Hauptsache auf dem ersten Platz. Der zweite und dritte Rang gilt heute leider nichts mehr (im TV und am Radio wird nur noch der erste Rang erwähnt, die übrigen interessiert nicht mehr...warum eigentlich?).
    Irgendwann stossen wir an unsere Grenzen und die sind zu akzeptieren.
    Die Familien haben sicherlich kein schönes Weihnachtsfest, hoffen wir doch alle, dass es Anna bald wieder besser und gut geht!!!
    • Reinhold  Hueber - Mayer aus Phi Phi,
      21.12.2016
      Stimmt so nicht, wenn man Rennen schaut, ist man vielleicht in den Top 3 oder Top 8 oder top 30. jedes Mal wenn sie die Tabelle erwähnen ist es Top und nochmals Top. Noch nie aufgefallen?
  • Thomas  Zürcher 21.12.2016
    Mein Gott was ist da wieder passiert!Leider gibt es schwere Stürze im Training und dann vor allem im Wettkampf im Spitzensport immer wieder.Die meisten verlaufen glimpflich aber einige haben nicht so viel Glück und müssen den Rest ihres Lebens mit einer schweren Behinderung leben.Es gibt genügend Beispiele.Die Ärzte tun ihr Menschenmöglichstes um das Leben der Schwedin zu retten.Die nächsten Stunden werden entscheiden.Wir können nur noch beten und hoffen auf ein Wunder.