Er geigte Cattin die Meinung Jetzt muss Murisier beim Chef antraben

Die Kritik von Justin Murisier schmeckt Alpinchef Stéphane Cattin nicht. Er wird sich den Athleten zur Brust nehmen.

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Seit dem Männer-Riesen in Val-d’Isère herrscht dicke Luft bei Swiss Ski. Weil Alpinchef Stéphane Cattin seinen Athleten mangelnde Risiko-Bereitschaft vorgeworfen hat, platzte Justin Murisier der Kragen (im BLICK): «Unser Alpinchef schaut uns ja immer nur bei den Rennen zu. Im Training hat er uns noch nie besucht. Er hat keine Ahnung, wie wir wirklich arbeiten.»

Wie reagiert Cattin auf diese öffentliche Watsche vom Unterwalliser, der in Sölden (7.) und Val-d’Isère (15.) bester Schweizer war? «Ich werde ganz sicher mit Justin zusammen sitzen und über die Vorkommnisse reden. Aber der Inhalt dieses Gespräches gehört nicht in die Zeitung, diese Angelegenheit soll intern geregelt werden», so Cattin.

Eines steht fest: hinter vorgehaltener Hand sprechen sich immer mehr Swiss Ski-Leute gegen ihren Alpinchef aus. Vorwürfe, dass der Berner Jurassier für die Athleten und Trainer zu wenig greifbar sei, sind vermehrt zu hören. (M.W.P)

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 09.12.2016
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8 Kommentare
  • Harald  Maude aus Zürich
    06.12.2016
    Was heisst hier Chef? Jeder Athlet ist eigentlich sein eigener Chef und bringt seine persönliche und eigene Leistung. Chef bin ich nur, wenn ich schneller und besser bin als alle in meinem Team. Ansonsten bin ich eigentlich nur der Coach, der schaut, dass es meinen Athleten gut geht und an nichts mangelt, damit diese ihre Leistung erbringen können Aber unsere Diven in der vermeintlichen Chefetage sehen sich natürlich eher als Gott anstatt als Coach!
  • Rolf  Stüssi 06.12.2016
    Ich befasse mich viel mit dem Skizirkus. Aber von Herrn Cattin habe ich noch nicht viel mitbekommen. Aber da bin ich ja wohl nicht der einzige...
    Das passt zur Teppichetage. Viel kassieren, alles immer besser wissen, aber trotzdem kein Ahnung im Detail haben. Muss er ja auch nicht, aber dann soll er ruhig sein und die Sache Intern klären, resp. Besprechen. Es sind gerade mal ein paar Rennen gefahren. Der Winter ist noch lange und es kann noch viel passieren
  • Domenico  Gravino 06.12.2016
    Man soll auf Sportler Eingehen und nicht seine eigene Sicht-und Lebensweise Aufzwingen! Lieber ein ehrlicher Kritiker als ein lügender Heuchler! Man hat in der CH-Sportszene generell Mühe mit Kritik, obwohl wir verglichen mit anderen Staaten den Profisport sehr spät von Jugend her Unterstützt haben, gegeben durch unser Milizsystem. Andererseits hatten wir damals mehr und viel Breitensport, im ganzen gesehen die besten Möglichkeiten, aber keinen Bezug zum Profisport, zu teuer, auso go Schaffe!
  • drafi  schweizer aus berg
    06.12.2016
    genau so tickt Swiss-Ski, ja keine eigene Meinung haben, und schon gar nicht in der Öffentlichkeit, jetzt wird der Fahrer abgewatscht, bekommt wenn möglich eine Busse oder er wird zurück versetzt, so kommen wir nicht weiter, Leute mit Selbstbewusstsein werden abgestraft statt gelobt, er hat ja nichts verbrochen, also lasst ihn und er wird Leistung bringen, nur Mimosen reagieren so kleinlich
  • Ruedi  Gunsch aus Marthalen
    06.12.2016
    Ein Alpinchef, der nicht an die Trainings geht und ein Präsident der an der WM abreist, bevor alle Athleten Ihr Rennen bestritten haben, das ist Swiss Ski.