Dopingskandal im Biathlon

  • Publiziert: 19.02.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Der Biathlon-Sport wird von einem handfesten Dopingskandal erschüttert. Drei russische Biathleten haben laut Angaben der ARD gedopt. Jetzt ist auch klar womit.

Die russischen Biathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko sollen nämlich mit einem sogenannten Biosimilar des Hormons Erythropoetin – besser bekannt als EPO – nachgeholfen haben.

Das Generikum stamme vermutlich aus China. Allerdings sei nicht auszuschliessen, dass das Präparat in Russland hergestellt wurde, mutmasst die ARD mit Berufung auf Dopingexperten.

Mit Jurjewa, Achatowa und Jaroschenko trifft es drei Weltklasse-Athleten. Jaroschenko und Achatowa sind mehrfache Goldmedaillengewinner an Weltmeisterschaften. Jurjewa führt in diesem Winter den Gesamt-Weltcup an. (Si/sim)

Das ist EPO

Bei EPO handelt es sich um ein sogenanntes Biosimilar des Hormons Erythropoetin. Ein Biosimilar ist ein Nachahmerstoff.

EPO bewirkt einen verbesserten Sauerstofftransport durch künstliche Erhöhung der Anzahl roter Blutkörperchen.

Frankreich holt Mixed-Gold an der WM in Pyeongchang

Biathlon-Superstar Ole Einar Björndalen hat bei seinem 4. Start an den WM in Pyeongchang erstmals nicht gewonnen.

Der 35-Jährige war überraschend auch in der Mixed-Staffel angetreten, musste sich mit dem norwegischen Team aber mit Rang 4 zufriedengeben. Gold ging überraschend an Frankreich.
play Hat wahrscheinlich bald ausgeschossen: Weltmeisterin Albina Achatowa. (Keystone)

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