Bei der Frauen-Abfahrt in Méribel (F) fährt keine Schweizerin nach ganz vorne. Nadja Kamer wird Sechste, Lara Gut Zwölfte. Carolina Ruiz Castillo gewinnt überraschend ihr erstes Weltcuprennen.
Die erste Abfahrt nach der WM bringt den Schweizerinnen keinen Podestplatz. Nadja Kamer liegt lange auf Rang drei, wird dann aber von Tina Maze verdrängt und landet am Schluss auf Rang fünf mit 0,62 Sekunden Rückstand.
Die restlichen Schweizerinnen: Fränzi Aufdenblatten wird Elfte (0,86 s) und Lara Gut, im Abschlusstraining die schnellste Schweizerin, kommt nicht über Rang zwölf hinaus (0,88 s).
Auch Fabienne Suter (14.) und Marianne Kaufmann-Abderhalden (23.) schaffen es nicht unter die ersten Zehn.
Den Tagessieg schnappt sich überraschend die Spanierin Carolina Ruiz Castillo. Die 31-Jährige aus Sierra Nevada fährt mit Startnummer 28 zu ihrem ersten Weltcupsieg! Sie verdrängt Maria Höfl-Riesch und Marie Marchand-Arvier auf die Plätze zwei und drei. (ivr)
Bei ihrem Liebesurlaub im italienischen Sestriere (Blick.ch berichtete) hat sich Lara Gut eine fünftägige Auszeit gegönnt.
Doch ausgerechnet in dieser Zeit geht die WM-Silber-Medaillengewinnerin fremd. «Ich war endlich wieder auf einem Snowboard. Das habe ich nicht gemacht seit ich 13 war. Einfach so, als Abwechslung», sagt sie im «Tagesgespräch» mit Radio SRF.
Trotz ihrem «Seitensprung» ist sie beim Abschlusstraining in Méribel als Achte beste Schweizerin und somit für das Rennen die grösste Hoffnung.
Fabienne Suter belegt Rang 15, Nadja Kamer wird 16. Dahinter folgen Aufdenblatten (28.) und Kaufmann-Abderhalden (29.). Und Dominique Gisin legt verletzungsbedingt eine Pause ein.
Die schnellste des Trainings war die Österreicherin Regina Sterz. Sie liess auch Tina Maze (Rang zwei) hinter sich, die aber drauf und dran ist, ihre Führung im Gesamtweltcup auszubauen.
Die Abfahrt in Méribel ist für alle startenden Fahrerinnen Neuland. Denn erstmals seit dem 30. Dezember 1994 finden auf der «Roc de Fer» wieder Weltcuprennen statt. (ivr/S.L.)
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Morgen geht es in Méribel mit der Super-Kombination weiter, jetzt kann die Abfahrt der Herren aus Garmisch mitverfolgt werden. Umschalten ist angesagt! | |
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Das heutige Rennen war ein Hundertstelkrieg, die Strecke zu einfach für grosse Abstände. Nadja Kamer wird mit 0,62 Sekunden Rückstand Sechste, direkt dahinter klassiert sich die Liechtensteinerin Tina Weirather. Fränzi Aufdenblatten (11.), Lara Gut (12.) und Fabienne Suter (16.) sorgen für ein akzeptables Teamabschneiden. | |
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Schlichtweg sensationell gewinnt Carolina Ruiz Castillo die Abfahrt von Méribel! Es ist der erste Weltcupssieg für Spanien seit vielen, vielen Jahren. Ruiz Castillo war in den Trainings oft gut, konnte die Leistung aber im Rennen nie umsetzen und hatte bisher ein Bestergebnis von Rang 10 in diesem Winter. Dahinter wird Maria Höfl-Riesch mit einer Sekunde Vorsprung auf Marie Marchand-Arvier Zweite. | |
| Andrea Dettling |
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Dettling ist oben dabei. Dann wird sie vor der dritten Zwischenzeit abgewunken. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nochmals starten dürfen. |
| Andrea Dettling |
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Erst 18 Weltcuppunkte hat Andrea Dettling in diesem Winter gesammelt. Die Schweizerin kommt einfach nicht auf Touren. |
| Mirena Küng |
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Die Schweizerin ist oben noch schneller als Ruiz Castillo! Dann veliert Küng aber Zeit, die Kräfte fehlen nach der Krankheit. Die Einfahrt in den Zielhang verhaut sie, erwischt noch einen Schlag und stürzt nach dem letzten Tor. Das Gelände ist flach, das schmerzt. Aber sie steht im Zielraum wieder. |
| Mirena Küng |
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Mirena Küng ist am kränkeln. Die Schweizerin wäre nach ansprechenden Leistungen im Europacup für Punkte gut gewesen, aber was liegt unter diesen Umständen drin? |
| Lisa Magdalena Agerer |
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Weiter Flug von Agerer über den Sprung, technisch war dieser eher unsauber. Sofort ist sie eine halbe Sekunde zurück, die falsche aerodynamische Position zahlt sich dort oben brutal negativ aus. Der Rückstand wird grösser und grösser, Agerer tut sich schwer - Rang 26. |
| Lisa Magdalena Agerer |
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Lisa Magadelena Agerer ist eine Italienerin, die in Österreich wohnt. Sie ist eine typische Grenzgängerin, wohnt direkt an der Landesgrenze. |
| Regina Sterz |
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Wieder einmal verpatzt Sterz das Rennen, schon oben ist sie geschlagen. Sie scheint verkrampft zu fahren, bittere Sache für die Österreicherin. Im Mittelstück kann sie gegenüber Ruiz Castillo aufholen. Sterz fährt unten wieder gut, sie jubelt über Rang 5 und ist beste Österreicherin. |
| Regina Sterz |
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Als Trainingsweltmeisterin wird Regina Sterz öfters abgestempelt, auch hier in Méribel stellte sie wieder die besten Zeiten auf. Nur im Rennen kann die Österreicherin ihr Potenzial nicht abrufen. Heute unternimmt sie den x-ten Versuch, auch am Renntag top zu sein. |
| Verena Stuffer |
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Stuffer rumpelt schon in den ersten Kurven, liegt schon eine Sekunde zurück. Bei der Italienerin ist der Wurm drin, keine Frage. Sie fällt um 1,97 hinter Ruiz Castillo zurück. |
| Verena Stuffer |
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Verena Stuffer ist eine Speedfahrerin wie sie im Buch steht. Die Italienerin kam aber noch nie über Rang 17 in diesem Winter hinaus. |
| Carolina Ruiz Castillo |
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Ruiz Castillo legt oben 0,42 Sekunden vor! Die Spanierin ist unglaublich schnell gestartet! Jetzt muss sie die Technik auspacken, hält sich im Mittelstück prächtig. Ruiz Castillo erwischt auch den Zielhang gut, sensationelle neue Führende! |
| Carolina Ruiz Castillo |
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Als einzige Spanierin kämpft sich Carolina Ruiz Castillo seit Jahren durch den Weltcup, wobei der Super-G ihre stärkere Disziplin ist. |
| Fränzi Aufdenblatten |
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Der Start glückt Aufdenblatten, gleiten kann die Schweizerin wie der Vorsprung von 0,15 Sekunden zeigt. Jetzt fährt sie aber weite Wege, sofort hat sie Rückstand. Kurz versetzt, öffnen müssen. Aufdenblatten hat Probleme bei der Zielhangeinfahrt, schade. Damit verspielt sie ein gutes Resultat, Rang 9 direkt vor Lara Gut. |
| Fränzi Aufdenblatten |
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Der Winter von Fränzi Aufdenblatten ist durchzogen, Konstanz nicht zu finden. Die routinierte Walliserin hat das Skifahren nicht verlernt, wie sie mit Rang 6 in Val d'Isère bewiesen hatte. Die Formkurve stimmt aber nicht. |
| Laurenne Ross |
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Auch Ross hat oben ihre Probleme - oder auf der ganzen Strecke. Sie hat grosse Rückstände, findet die Mischung für die Piste hier in Méribel nicht. Ross ist das neue Schlusslicht der Rangliste. |
| Laurenne Ross |
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Die 24-jährige Laurenne Ross ist wie alle US-Fahrerinnen für alles gut. Vom Podestplatz bis zu einer Rangierung ausserhalb der Top 30 ist alles möglich. |
| Nicole Schmidhofer |
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Schmidhofer fliegt eher aufrecht über den Sprung, sie kassiert als kleine Athletin schon eine halbe Sekunde aufgepackt nach dem Gleiterstück. Die Österreicherin macht danach drei Hundertstel gut, im Schatten geht das Zeitpendel wieder in die andere Richtung. Schmidhofer landet auf Rang 18. |
| Nicole Schmidhofer |
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Einzig in Cortina holte Nicole Schmidhofer mit Rang 23 einige Weltcuppunkte in diesem Winter. Die Österreicherin droht ihren Startplatz in den Top 30 zu verlieren. |
| Ilka Stuhec |
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Schneller Start der Slowenin, dann verliert Stuhec aber kontinuierlich an Zeit. Früh probiert sie die Stöcke unter die Arme zu nehmen, kämpft um die richtige aerodynamische Position. Sie verpasst die Einfahrt in den Zielhang, Rang 20. |
| Ilka Stuhec |
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Ilka Stuhec gewann vor der WM eine Abfahrt im Europacup. Die Slowenin kämpfte lange Zeit mit Verletzungen, bewies aber als Juniorin ihre Klasse. Sie muss man für die Zukunft auf der Rechnung haben. |
| Fabienne Suter |
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Optisch kann man es nicht besser machen, es sind Schwünge für das Lehrbuch. Manchmal ist es etwas zu hart, sie fährt in der Traverse die ganz enge Linie. Suter kann den Speed aber halten, fällt aber noch auf Rang 11 zurück. |
| Fabienne Suter |
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An der WM musste Fabienne Suter zuschauen, sie verpasste die Qualifikation für die Abfahrt. Ist sie jetzt besonders heiss? Läuft es im Super-G einigermassen, so hat sie in der Abfahrt bislang einfach den Tritt nicht gefunden. |
| Marion Rolland |
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Als prädestinierte Gleiterin kann sie oben nur zwei Hundertstel auf Höfl-Riesch vorlegen, das ist kein Polster. Die Weltmeisterin muss darauf hart hinstehen, sofort büsst sie leicht. Im technischen Bereich verliert sie eine halbe Sekunde, dann noch einige kleine Schläge - Rang 8. |
| Marion Rolland |
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Sensationell feierte Marion Rolland in Schladming den Weltmeistertitel. Auf einen Schlag ist die Französin ins Rampenlicht gerückt, der Druck beim Heimrennen hier in Méribel ist grösser. Man erwartet etwas von ihr. |
| Tina Maze |
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Vier Zehntel hat Maze nach den Gleiterpassagen Rückstand, jetzt kommt ihr Terrain. Die Slowenin holt auch gewaltig auf, ist sehr früh in der Hocke. Minimal weit nach links versetzt, der Zielhang passt perfekt. Im Ziel fehlen acht Hundertstel, heute ist das Rang 3. |
| Tina Maze |
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Ein Abfahrtssieg fehlt Tina Maze in diesem Winter noch. Die Slowenin strebt diesen sicher mit aller Verbissenheit noch an, dann hätte sie in einem Winter in allen Disziplinen mindestens einmal gesiegt. |
| Maria Höfl-Riesch |
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Höfl-Riesch dreht unten auf, sie holt sich im Mittelstück Hundertstel um Hundertstel zurück. Die Deutsche ist vor dem Zielhang voraus! Dann ein Bremser bei der Einfahrt in den Zielhang, es reicht aber um eine Hundertstel zur neuen Bestzeit! |
| Maria Höfl-Riesch |
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Im Dezember und Januar lief es für Maria Höfl-Riesch alles andere als nach Wunsch. Gerade in Schladming hat sich die Deutsche aber aus dem Tief gezogen. Aufgepasst auf die Bronzegewinnerin. |
| Julia Mancuso |
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Mancuso macht einige Meter mehr im Doppeltor vor der dritten Zwischenzeit, auch bei der Einfahrt in die Traverse kämpft sie um die Ieallinie. Mancuso büsst damit alle Chancen ein, Rang 7. |
| Julia Mancuso |
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Julia Mancuso hatte man für die WM-Abfahrt auf der Rechnung, die Amerikanerin ist an Grossanlässen immer stark. Jetzt ist aber wieder Alltag. Was packt Mancuso aus? |
| Daniela Merighetti |
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Merighetti ist nach 56 Fahrsekunden gut unterwegs, liegt gleichauf mit Marchand-Arvier. Jetzt folgen die Schwierigkeiten. Muss kurz öffnen im schattigen Bereich, ist aber im Rennen um die Spitzenplätze! Merighetti verliert nochmals an Linie kurz vor dem Ziel, verpasst das Podest mit Rang 4 um zehn Hundertstel. |
| Daniela Merighetti |
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Zwei Ausfälle, ein 28. Rang und dann auch ein Podestplatz in St. Anton oder Rang 5 in Lake Louise stehen im Leistungsausweis von Daniela Merighetti. Die Italienerin lässt es gerne Krachen, eine Ideallinie gibt es für sie nicht. Sie fährt nach Gefühl - manchmal geht es auf, manchmal nicht. |
| Tina Weirather |
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Oben ein Lebenszeichen der Liechtensteinerin, bei bester Sicht und flachem Gelände muss sie sich auch nirgends überwinden. Weirather verliert danach einige Hundertstel, verliert in der Traverse an Speed. Die Einfahrt in den Zielhang erwischt sie gut, klassiert sich als Dritte! |
| Tina Weirather |
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Die Schuhrandprellung behinderte Tina Weirather lange Zeit in diesem Winter, noch kann die Liechtensteinerin im Kopf den Schalter nicht kippen. Zu viel Sicherheit fährt bei Weirather mit. |
| Stacey Cook |
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Cook, eine prädestinierte Gleiterin, ist oben nicht wirklich voraus, erstaunlich. Dann wird sie sehr weit nach aussen getragen, muss kämpfen um im Rennen zu bleiben und fährt durch den rausgerutschten Schnee. Cook ist aus dem Konzept gefallen, alles verspielt. Im Ziel resultierte ein Rückstand von 1,49 Sekunden und Rang 13. |
| Stacey Cook |
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Lake Louise war das Terrain von Stacey Cook, dort holte sie zwei Podestplätze. Dann wurden die Aufgaben anspruchsvoller, der Schnee änderte sich in Europa. Sofort ist Cook nur noch Mittelmass. |
| Anna Fenninger |
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Fenninger ist als Leichtgewicht oben ohne Chance, eine halbe Sekunde verliert die Österreicherin schon. Dazu ist sie gesundheitlich angeschlagen. Fenninger kann heute keine Zeit gut machen, sie hat keine Chance. Die letzte Entschlossenheit fehlt, holt vor dem Zielhang aus. Das hat noch gepasst, mit Rang 9 hält sie den Schaden in Grenzen. |
| Anna Fenninger |
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In der Abfahrt konnte Anna Fenninger an der Heim-WM dem Druck noch nicht standhalten, die Medaille gab es dann im Riesenslalom. Die Österreicherin ist konstant unterwegs, die Top 10 hat sie normalerweise gebucht. |
| Alice McKennis |
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McKennis liegt nach dem Gleiterstück sieben Hundertstel voraus, in diesem Bereich hat die US-Amerikanerin ihre Stärken. Im technischen Abschnitt war Marchand-Arvier bisher eine Klasse für sich, keine Chance für McKennis. Dann ein Anrutschen der Schlüsselstelle, das mag es nicht leiden - Rang 5. |
| Alice McKennis |
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In St. Anton feierte Alice McKennis ihren ersten Weltcupsieg. Die Amerikanerin fährt ansonsten in der Region der Ränge 11 bis 18. |
| Leanne Smith |
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Smith legt eine gewisse Portion Aggressivität an den Tag, das richtige Rezept für diese ''Schleicherpiste''? Nein, Smith kassiert schon im Mittelstück vier Zehntel aufgeladen, verliert die Ideallinie und muss sich im Ziel mit Rang 7 zufrieden geben. |
| Leanne Smith |
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Podestplätze in Val d'Isère und Cortina, ansonsten nicht in den Top 10. Leanne Smith ist eine richtige Wundertüte, bei der US-Amerikanerin ist alles möglich. |
| Elisabeth Görgl |
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Oben stimmt das Gefühl für den Ski und die Piste noch, dann funktionierte die Kurve zur Einfahrt ins Mittelstück nicht. Görgl verliert 0,15 Sekunden auf Marchand-Arvier zu Rennhälfte. Sie wird nach aussen versetzt, ist geschlagen. Mit Rang 3 verdrängt sie aber Lara Gut. |
| Elisabeth Görgl |
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Für Elisabeth Görgl kamen die schwierigen Bedingungen an der WM zur richtigen Zeit, mit einer starken Kombiabfahrt tankte die erfahrene Österreicherin wieder Selbstvertrauen. Sie ist immer für eine Überraschung gut. |
| Elena Fanchini |
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Elena Fanchini hat den besseren Ski als ihre zuvor gestartete Schwester Nadia an den Füssen, ist oben noch dabei. Im Mittelstück kann sie nicht mehr mithalten, man merkt ein kleines Zögern. Ein klarer Quersteller zu Beginn des Zielhangs, das hat sie verbockt. Neunte und drittletzter Rang. |
| Elena Fanchini |
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Elena Fanchini ist die italienische Abfahrtsmeisterin und überzeugte vor der WM in Cortina mit Rang 7. In Schladming durfte sich die Fahrt mit Rang 9 ebenfalls sehen lassen. |
| Lara Gut |
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Der Start passt für die leichtgewichtige Tessinerin, sie ist gleichauf mit Marchand-Arvier. Dann driftet Gut leicht an, das ist keine gute Idee. Schön kompakt gefahrene Traverse, aber sie verliert fast eine halbe Sekunde. Nochmals enge Radien im Zielhang, Rang 3. |
| Lara Gut |
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Als einzige Schweizerin kam Lara Gut im Abschlusstraining unter die Top 10. Die junge Tessinerin zeigt eine gute Saison, darunter der Sieg in Val dIsère. |
| Marie Marchand-Arvier |
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Oben kriegt die Französin drei Zehntel auf Kamer aufgeladen, macht im Mittelstück aber gewaltig Zeit gut. Wird dort der Schnee etwa schneller? Marchand-Arvier ist unten stark, dreht den Spiess. Sie baut den Vorsprung aus, liegt 0,41 Sekunden vor Kamer. |
| Marie Marchand-Arvier |
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Marie Marchand-Arvier war der französische Trumpf für Schladming, bekanntermassen schlug dann eine andere zu. Ein Podestrang wäre längst fällig. |
| Nadja Kamer |
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Gute Zeiten im obersten Stück, sie gleitet stark. Kamer fährt jedoch angeschlagen, ist krank. Noch reicht die Kraft, sie hat vier Zehntel Vorsprung bis zu Rennhälfte. Die Traverse passt auch, die Körperhaltung wird aber aufrechter. Im Ziel liegt sie mit 0,32 Sekunden voraus. |
| Nadja Kamer |
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In Val d'Isère stand Nadja Kamer auf dem Podest. Liegen ihr die Abfahrten in Frankreich also? Hier in Méribel kann sie es beweisen. Die Form stimmt bei der Schweizerin, die ein Rennhund ist. In Schladming fuhr sie nur um vier Hundertstel an der Bronzemedaille vorbei. |
| Marianne Kaufmann-Abderhalden |
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Probleme in den technischen Bereichen, kurz mit dem Gleichgewicht gekämpft. Dann hat Kaufmann-Abderhalden die richtige Position wieder gefunden, holt leicht auf. Dann verliert sie im schattigen Bereich eine halbe Sekunde, zu lange waren die Rutschphasen. Rang 5 ist enttäuschend. |
| Marianne Kaufmann-Abderhalden |
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Einzelne Abschnitte sind von Marianne Kaufmann-Abderhalden blitzschnell. Die Schweizerin versteht es im technischen Bereich immer besser, auf Speed zu kommen. Auf den Gleiterstücken ist sie eine der Besten. |
| Lotte Smiseth Sejersted |
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Das Material ist oben wichtig. Die Norwegerin hat die richtigen Skier an den Füssen, ist oben dabei. Sie kann einen engen Radius fahren, muss vor der Traverse aber lange auf die Kante stehen. Sejersted meistert die Zielhangeinfahrt gut, es reicht zur Nummer 1. |
| Lotte Smiseth Sejersted |
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Der grosse Durchbruch ist dem Riesentalent Lotte Smiseth Sejersted noch nicht gelungen. Die junge Norwegerin könnte einmal das Pendant von Svindal im Damenzirkus werden, ist aber noch auf der Suche nach Konstanz. |
| Viktoria Rebensburg |
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Die Technikerin hält sich ganz gut auf dem Flachstück. Sofort wird es anspruchsvoller, ist sie schneller als die Konkurrenz. Rebensburg fährt optisch, kommt bei der Schlüsselstelle aber zu weit nach links. Sie ist spät dran, das kostet sie die Bestzeit - Rang 3. |
| Viktoria Rebensburg |
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Nach Maria Höfl-Riesch soll Viktoria Rebensburg die nächste Deutsche werden, die den Gesamtweltcup in Angriff nimmt. Behutsam wird sie an die Abfahrten rangeführt, noch liegen ihre Stärken im Riesenslalom. |
| Nadia Fanchini |
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Weiter Sprung von Fanchini, doch sie taucht mit viel Verspätung auf. Der Ski passt nicht, da ist im Gleitstück fast eine Sekunde liegen geblieben. Auf dem Innenski rutscht Fanchini weg, hält sich gerade noch im Rennen. Mit diesem Fehler ist sie chancenlos - Rang 4. |
| Nadia Fanchini |
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Niemand hatte mit Nadia Fanchini gerechnet, dann nahm die Italienerin in Schladming das Herz in beide Hände und knallte einen Traumlauf auf die Planai. Die Silbermedaille kam aus heiterem Himmel, plötzlich ist die Italienerin wieder dort, wo sie vor zahlreichen Verletzungen war. |
| Stefanie Moser |
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Oben legt die Österreicherin drei Zehntel vor, da hat sie auch ihre Stärken. Im Mittelstück bleiben dann schon zwei Zehntel davon liegen, wird in der Traverse leicht nach links versetzt. Moser meistert die wichtige Rechtskurve ansprechend, prompt reicht es zur Bestzeit. |
| Stefanie Moser |
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Rang 5 zum Saisonauftakt in Lake Louise war ein positiver Ausreisser nach oben für Stefanie Moser. Danach reihte sich die Österreicherin im Mittelfeld ein. |
| Francesca Marsaglia |
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Die Italienerin liegt nach den Gleiterstücken hinter Fischbacher zurück. Sie holt im Mittelstück einige wenige Hundertstel zurück, fährt die Traverse sehr hoch und ist früh dran. Marsaglia kann nicht profitieren, dann verpasst sie die Einfahrt in den Zielhang - Rang 2. |
| Francesca Marsaglia |
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In Schladming musste Francesca Marsaglia zuschauen und der jungen Sofia Goggia Platz machen. Heute darf die Italienerin mit dem Saisonbestresultat von Rang 17 aus St. Anton wieder ran. |
| Andrea Fischbacher |
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Es geht relativ flach los, es folgt eine Gleiterpassage mit einem Sprung - dem einzigen Hupf in diesem Rennen. Lange Schwünge im Mitelstück, vieles kann in der Hocke gefahren werden. Es gilt die vielen Wellen zu schlucken. In der Traverse erfolgt die Einfahrt ins schattigen Gelände, die Einfahrt in den Zielhang ist eine Schlüsselstelle. Was ist die Zeit von Fischbacher wert? Unten war die Österreicherin zu spät dran. |
| Andrea Fischbacher |
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Ausgerechnet an der Heim-WM in Schladming ist Andrea Fischbacher ein Aufsteller geglückt. Die Saison der routinierten Österreicherin war bis dahin schwach, mit Rang 8 meldete sie sich zurück. |
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Die Bedingungen sind bestens, es liegt genügend Schnee in den französischen Alpen. Besser als heute kann man es kaum haben. | |
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Im Skigebiet von Val Thorens, Courchevel und eben Méribel herrscht richtiges Bilderbuchwetter. Die Sonne strahlt vom hellblauen Himmel, kein Wölkchen ist zu sehen. Es geht ein leichter Wind, der aber keinen grossen Einfluss aufs Rennen haben dürfte. | |
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In den Trainings vermochte nur Lara Gut in die Top 10 zu fahren, die restlichen Fahrerinnen kämpfen mit der Piste oder der persönlichen Form. Nadja Kamer ist allerdings ein Rennhund, sie kann sich am Renntag gewaltig steigern. Nicht am Start steht Dominique Gisin, die aufgrund ihres Mittelhandbruchs noch zu stark handicapiert ist. | |
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Der Weltmeistertitel hat Marion Rolland von einem Tag auf den anderen in den Kreis der Favoritinnen befördert. Sie wird ihre Leistung bestätigen müssen. Die grössten Favoritinnen sind Namen wie Anna Fenninger, Maria Höfl-Riesch oder Tina Maze. | |
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Tina Maze könnte heute bereits den Gesamtweltcup gewinnen. Klar, dass die Slowenin bei INTERWETTEN.COM Favoritin ist. | |
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Herzlich willkommen in Meribel zur Abfahrt der Damen. |
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Lindsey Vonn | USA | 340 |
| 2 | Tina Maze | SLO | 339 |
| 3 | Maria Hofl-Riesch | GER | 272 |
| 4 | Stacey J Cook | USA | 244 |
| 5 | Lara Gut | SUI | 228 |
| 6 | Tina Weirather | LIE | 224 |
| 7 | Daniela Merighetti | ITA | 216 |
| 8 | Anna Fenninger | AUT | 209 |
| 9 | Julia Mancuso | USA | 202 |
| 10 | Alice Mckennis | USA | 198 |
| 12 | Nadja Kamer | SUI | 180 |
| 19 | Dominique Gisin | SUI | 127 |
| 20 | Franzi Aufdenblatten | SUI | 121 |
| 21 | Marianne Kaufmann-Abderhalden | SUI | 116 |
| 25 | Fabienne Suter | SUI | 64 |
| 32 | Mirena Kueng | SUI | 31 |
| 41 | Andrea Dettling | SUI | 6 |
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