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Prominentester Gast war Frankreichs Fussball-Legende Guy Roux (70). Der Mann, der 44 Jahre die AJ Auxerre trainiert hat, kam aus zwei Gründen ins Chalet Valaisan: Erstens ist er ein Liebhaber der Schweizer Küche, zweitens ein riesengrosser Fan von Didier Cuche.
Roux zu BLICK: «Ich beschäftige mich sehr intensiv mit dem Skisport, weil ich ein Freund des französischen Abfahrers Davis Poisson bin. Durch ihn bin ich auf Didier Cuche aufmerksam geworden. Mir imponiert, dass er trotz zahlreichen Rückschlägen nie aufgegeben hat. Kein anderer hat diesen WM-Titel so verdient wie er.»
Didiers Augen glänzten nach diesen Worten des Trainer-Gurus wie seine Goldmedaille: «Es erfüllt mich mit grossem Stolz, wenn ein solch grosser Mann so über mich spricht.»
Ein anderer grosser Sportsmann feierte gestern seinen 50. Geburtstag: Cuches Cheftrainer Martin Rufener. Er erhielt von seinem Schützling nicht nur eine Goldmedaille geschenkt, der Weltmeister beschenkte ihn auch mit einem saftigen Stück Vacherin-Eistorte aus der Küche von Starköchin Irma Dütsch.
Rufener war überglücklich: «Mein Geburtstag fällt fast immer auf eine WM oder Olympiade, doch bis jetzt bekam ich zu meinem Wiegenfest erst einmal Edelmetall geschenkt: als Trainer der US-Girls 1989. Damals holte Tamara McKinney bei der WM in Vail Bronze in der Kombination.»
Nach Rufener servierte Cuche auch noch den anderen Swiss-Ski-Trainern ein Stück Torte. Beim Verteilen dieser süssen Köstlichkeit wurde der WM-Held von Teamarzt Hans Spring unterstützt. Doch dieser vermochte den gelernten Metzger Cuche nicht zu überzeugen: «Du magst ein guter Arzt sein, aber du wirst nie ein guter Kellner!»