Das meint BLICK vor Adelboden und Wengen Schonfrist für Schweizer Ski-Männer ist vorbei!

Das Vorgeplänkel mit den Weltcup-Rennen im Dezember ist vorbei. Jetzt geht es mit den Klassikern richtig los. Für die Schweizer muss dies ein Weckruf sein. Ein Kommentar von BLICK-Sportchef Felix Bingesser.

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Genau zum Auftakt der legendären Berner Oberländer Skitage mit den Klassikern am Chuenisbärgli und am Lauberhorn kam der Schnee. Als wüsste Petrus, dass die Skination Schweiz vor prickelnden Wochen steht.

Das Vorgeplänkel der Dezemberrennen ist vorbei. Jetzt geht es richtig los. In Adelboden, wo der Ski-Weltcup seit seiner Gründung vor 50 Jahren jedes Mal Station gemacht hat.

Und für die Schweizer Männer heisst es: Aufwachen, die Heim-WM steht vor der Tür! Die nächsten zwei Wochen werden entscheiden, ob wir richtig in WM-Stimmung kommen.

Am Chuenisbärgli muss Justin Murisier endlich den nächsten Schritt machen. Daniel Yule und Luca Aerni im Slalom genauso. Wir wollen endlich sehen, dass auch unsere Techniker in St. Moritz um die Medaillen mitfahren können.

Und am Lauberhorn sind dann Beat Feuz, Carlo Janka und Patrick Küng gefordert. Wenn die Heim-WM zur grossen Party werden soll, muss in den nächsten Tagen und Wochen die Initialzündung kommen.

Darum sind es kapitale Rennen, die nun folgen. Wie schnell den Fans die Lust vergeht zeigt aktuell das Skispringen. Mit dem Absturz von Simon Ammann sind auch die Zuschauerzahlen eingebrochen. Keiner will Verlierern zuschauen.

Die Schonfrist für die Schweizer Skifahrer ist vorbei. Solide Vorstellungen haben wir genug gesehen. Jetzt müssen Podestplätze her! Nur dann steigen Stimmung und Vorfreude. Nur dann wird es der begeisternde WM-Winter, den wir uns so wünschen.

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 07.01.2017
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3 Kommentare
  • Valentin  Vieli 08.01.2017
    Ja, so lebt es sich in der Komfortzone ohne nachdrängenden Nachwuchs. Und genau das plappert auch Skiboss Urs Lehmann. Der Zufallsweltmeister, der nur dank intensivsten Test seiner damaligen Skifirma Salomon auf einer leichten Piste Gold holen konnte, ist der Verantwortliche für dieses Desaster. Er hockt lieber in der warmen Reporterkabine bei Eurosport als endlich einmal seine Arbeit als Verbandspräsident wahrzunehmen. Lehmann muss schnellstens abgewählt werden, neue Strukturen müssen her.
  • Rüdiger  Simpson aus Züri
    06.01.2017
    Wieso meinen Sie? Hinter Österreich ist die Schweiz zusammen mit Italien das Mass aller Dinge. Und schon vergessen: Lara Gut war letztes Jahr immerhin Gesamtweltcupsiegerin
  • Thomas  Zürcher 06.01.2017
    Das die Schweiz schon lange keine grosse Skination mehr ist das wissen wir seit Jahren.Natürlich gibt es zwischendurch immer wieder Highlights aber als ganzes gesehen sind die goldenen Zeiten vorbei.Vorbei sind die Zeiten von Pirmin Zurbriggen,Peter Müller, Vreni Schneider,Mike von Grünigen oder Didier Cuche.Die Gründe sind schnell gefunden.Rücktritte, Verletzungen und kaum junge Athleten,welche die Lücken füllen.Traurig aber war und es wird lange dauern bis die Schweiz wieder Top-Skination ist.