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Dank den Verbandssponsoren Swisscom, Helvetia, Raiffeisen und Alpiq kann Dani Albrecht auf Mallorca auf dem Seil an seiner Koordination feilen. (Sven Thomann)
Physiotherapeut Michel Burgener ballt euphorisiert die Faust: «Albright, das hast du toll gemacht!»
Dieses Lob hat sich Dani Albrecht wahrhaftig verdient, schliesslich ist er soeben erstmals seit seinem Unfall am 22. Januar fehlerfrei über ein sogenanntes «Slack-line» spaziert. Es braucht viel koordinatives Geschick, um dieses acht Meter lange, 60 Zentimeter über dem Boden gespannte Seil zu überwinden, ohne ein einziges Mal abzusteigen.
Dass dies Albrecht 16 Wochen nach seinem schweren Schädel-Hirntrauma bereits wieder gelingt, grenzt an ein Wunder! «Ja, meine Gesundheit hat sich in den letzten Wochen in einem sehr schnellen Tempo in eine positive Richtung entwickelt», sagt der Walliser mit einem zufriedenen Lächeln.
Dani weiss aber auch, dass es noch lange nicht sicher ist, ob er je wieder im Starthaus eines Weltcuprennens wird stehen können.
Für diesen Traum müssen sich vor allem Danis Reaktionszeiten verbessern. Albrecht zu BLICK: «Wenn ich Fussball spiele, komme ich mir auch nüchtern oft vor, wie wenn ich betrunken wäre. Wenn ein Ball in der Luft in meine Richtung fliegt, sehe ich ihn zwar auf mich zu kommen, aber meine Reaktion ist dann zu langsam, um den Ball richtig einzuschätzen und anzunehmen. Ähnlich ergeht es mir, wenn ich in Ballbesitz bin: Bis ich weiss, mit welchem Trick ich am Gegenspieler vorbeiziehen will, hat mir der Gegner den Ball längst abgenommen.»
Swiss-Ski-Physio Burgener weiss ganz genau, dass Albrechts Weltcup-Comeback vor allem von diesem Thema abhängt: «Im Skisport kannst du zwar schon einiges erreichen, wenn du punkto Kraft und Koordination nur 80 Prozent bringst. Aber die Koordination und die Reaktion müssen zu 100 Prozent passen, sonst ist ein Athlet chancenlos.»
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Beim Fussball noch mit Mühe: Albrecht (l.) mit Tobias Grünenfelder. (Sven Thomann)