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Ein gutgelaunter Dani Albrecht präsentierte sich vor einigen Tagen den Medien. (Keystone)
Albrechts Handy ist seit einiger Zeit ausgeschaltet. «Ich sehne mich jetzt nach ein paar ruhigen Tagen», verkündete der Walliser kurz bevor er am Mittwochnachmittag das Berner Inselspital in Richtung Heimat verlassen durfte.
Ruhe hat sich unser Skistar wahrlich verdient. Endlich darf er wieder einmal ausgiebig Zeit mit der Person verbringen, die vor ein paar Jahren sein junges Herz erobert hat: Kerstin. Obwohl man die Studentin in der Öffentlichkeit nie an Danis Seite sieht, sind die zwei schon seit längerem ein wunderbares, unschlagbares Liebes-Doppel.
Dass es von ihnen keine Fotos gibt, entspricht
dem Wunsch der beiden: «Wir wollen unsere Privatsphäre schützen.» Aber das, was die Tochter von Danis ehemaligem Lehrer in den letzten Wochen und Monaten getan hat, ist wesentlich mehr wert als ein prächtiges Hochglanzbild. Seit dem Unfall am 22. Januar wich Kerstin keinen einzigen Tag von der Seite ihres Herzbuben.
Niemals aufgeben
Auf der Intensivstation in Innsbruck brachte sie zusammen mit Steve Schennach, Marketing-Chef von Danis Kopf-Sponsor Ochsner Sport, auch die Idee der Aktion «Never-Give-Up» zur Welt. Gib niemals auf, entspricht ganz Albrechts Lebensmotto. Der Erlös der T-Shirts, die jetzt für 20 Franken gekauft werden können, kommt vollumfänglich den Stiftungen «Fragile Suisse» und «pro integral» zu. Diese kümmern sich um Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit Hirnverletzungen.
«Bis am Freitagabend gingen bereits 3800 Bestellungen ein», bestätigt Schennach. Die T-Shirts können auf www.never-give-up.ch bestellt werden. Niemals aufgeben wird Albrecht in den kommenden Tagen im Rehabilitations-Zentrum von Leukerbad, wo er seine sportliche Reha in Angriff nehmen wird.