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Didier Cuche hat sich im Riesenslalom von Kranjska Gora schwer an der Hand verletzt. Der Neuenburger hat sich beim schweren Sturz beim drittletzten Tor den Daumen gebrochen. Dies ergab eine Untersuchung im Spital von Jesenice (Slo).
Didier Cuche wird noch am Freitag in die Schweiz zurückfahren und am Samstag in der Schulthess-Klinik operiert werden. Was dies für seinen Start bei Olympia bedeutet, kann erst nach der Operation abgeschätzt werden.
Wie ist der Unfall passiert: Cuche ist auf dem Weg zu einer Super-Zeit. Doch kurz vor dem drittletzten Tor verliert er die Balance, kracht ins Tor hinein und stürzt übel. Am Boden rutscht er über die Ziellinie, steht aber gleich wieder auf.
Doch dann wird klar: Er hat starke Schmerzen in der Hand, das zeigt der Sportler des Jahres auch. Denn als Cuche den Zielraum verlässt, ist sein Unmut überall zu hören. Ein lauter Frust- (oder Schmerz-) Schrei hallt durch die Luft. Für das Rennen von morgen ist Cuche sicherlich out.
Carlo Janka (7.) und Marc Berthod (13.) können zufrieden sein, Berthod zeigt besonders im zweiten Lauf eine starke Leistung.