Blutungen in Albrechts Lunge haben zugenommen

  • Aktualisiert am 03.01.2012
Der 25-Jährige wird kurz nach seinem Sturz versorgt.- Keystone

Daniel Albrecht liegt weiterhin in der Innsbrucker Universitätsklinik. Er bleibt vorerst im künstlichen Koma. Die Vitalfunktionen sind stabil, die Blutungen in den unteren Lungenlappen haben aber zugenommen.

Daniel Albrecht hat nach seinem Sturz vom Donnerstag beim Abfahrtstraining in Kitzbühel – Hirnblutung und Lungenquetschung – auch die dritte Nacht in der Innsbrucker Universitätsklinik stabil verbracht. Professor Koller erklärte allerdings, dass es im Bereich der Lunge verschiedene Blutungen gebe.

«Diese sind zwar klein, wir können sie aber chirurgisch nicht behandeln. Wir müssen darauf achten, dass die Lunge ihre korrekte Ausdehnung behält.» Die Lungenfunktion sei auch für den Zustand des Hirns extrem wichtig. Wegen der Lungen-Blutungen bleibt Albrecht deshalb weiterhin im künstlichen Tiefschlaf. (M.w.P.)

[12:11] Update: Neustes Gesundheitsbulletin

Im neuesten Gesundheitsbulletin der Uni-Klinik Innsbruck wird der Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas nach neuerlichen Untersuchungen als komplikationsfrei bezeichnet. Die Vitalfunktionen sind unverändert stabil. Dagegen haben die verletzungsbedingten Blutungen zugenommen. Sie betreffen grosse Teile der unteren Lungenlappen. Mit künstlicher Beatmung und anderen begleitenden Massnahmen wird versucht, weiteren Schädigungen der Lunge entgegenzuwirken. Die Funktion der Atmungsorgane sei unter dieser Therapie gut und stabil. Ein chirurgischer Eingriff ist nicht geplant. Die Eltern von Daniel Albrecht und seine Freundin sind weiterhin in Innsbruck. (Si/raf)

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