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Daniel Albrecht trainiert knapp zwei Monate vor dem Weltcupstart im österreichischen Sölden in Ushuaia auf Pisten, die laut Trainer Sepp Brunner «steiler und eisiger sind, als gewisse Rennstrecken im Weltcup».
Im Vergleich zum Vorjahr fühlt sich der vor 19 Monaten in Kitzbühel so schwer gestürzte Albrecht besser. «Letztes Jahr hat mich die Reise hierher schon enorm geschlaucht». Die vorhandene Kraft hat der Walliser genutzt, um sich im technischen Bereich weiter zu entwickeln.
Im Schnee hält der Kombi-Weltmeister von 2007 bereits wieder mit Riesen-Olympia- und Gesamtweltcupsieger Carlo Janka mit. «Ich habe hier Erfahrungen sammeln können, ich weiss, was ich machen muss, das gibt eine gute Orientierung», stellt Albrecht zufrieden fest.
Noch kein Weltcup-Comeback
Der «Fleisch-Junkie» (siehe Video unten) wollte nach seinem Horror-Sturz in Kitzbühel im Januar 2009 bereits letzte Saison wieder in den Weltcup zurückkehren. Ohne Erfolg – das Comeback wurde permanent verschoben. «Ich war verletzt, konnte nichts mehr. Ich konnte damals gar nicht einschätzen, wie schlecht es mir ging».
Die Rückkehr gibt der 27-jährige Albrecht schliesslich beim Weltcupfinale im März 2010 in Garmisch-Partenkirchen – als Vorfahrer! Das Comeback als Daniel Albrecht der Rennfahrer steht immer noch aus. (yap)