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Marc Berthod, der bisher sehr unkonstant gefahren ist, rettet die Schweizer Ehre im Riesenslalom von Val dIsère. Im ersten Lauf fährt «Bört» auf den 11. Rang, im zweiten Durchgang fährt er sicher, verliert dafür noch etwas mehr Zeit. Am Ende reicht es zum 12. Platz.
Wäre auch Marc Berthod ausgeschieden, wäre es der erste Nuller der Schweiz seit 1989 gewesen. Darauf angesprochen sagt Berthod ins SF-Mikrofon: «Auf mich ist halt Verlass!» Dann schmunzelt der Bündner und zieht davon. Sein Lohn: Er erfüllt die Kriterien für das Olympia-Ticket.
Was ist mit den restlichen Schweizern? Bereits vor dem Start die Hiobsbotschaft von Didier Cuche. Wegen den Schmerzen im Rücken- und Rippenbereich verzichtet der frisch gewählte Sportler des Jahres auf das Rennen. «Offenbar ist etwas mit den Muskeln zwischen den Rippen nicht in Ordnung. Es tut brutal weh», berichtete Cuche. Klarheit über das Ausmass der Verletzung wird eine weitere Untersuchung nach der Rückkehr in die Schweiz bringen.
Im Rennen selber scheiden Carlo Janka, Didier Défago, Beat Feuz und Sandro Viletta aus. Kurios: Nach seinem Hattrick-Sieg in Übersee gibts für Janka nun in Val dIsère ein Hattrick im Ausscheiden! Er zieht sich beim Sturz eine Schnittwunde im Gesicht und eine Schulterprellung zu.
Gewonnen wird das Rennen vom Ösi Marcel Hirscher vor dem Italiener Massimiliano Blardone und Beni Raich. (Si/keu)