Albrecht-Manager: «Keine zu hohen Erwartungen»

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Micha Zbinden

INNSBRUCK - Am Samstag soll Daniel Albrecht aus dem künstlichen Koma geholt werden. Sein Manager Giusep Fry warnt.

Daniel Albrecht liegt nach seinem fürchterlichen Sturz in Kitzbühel seit 15 Nächten im künstlichen Koma. Nun soll der Schweizer Skistar laut den behandelnden Ärzten in Innsbruck nach der WM-Abfahrt in Val dIsère vom Samstag endlich aus dem Tiefschlaf geholt werden.

Das Schädel-Hirn-Trauma sei unter Kontrolle und auch die Lunge ist auf dem Weg der Besserung.

Giusep Fry, der Manager von Dani Albrecht, warnt gegenüber Blick.ch aber vor zu hohen Erwartungen. «Die Aufwachphase ist ein schleichender Prozess, der einige Tage dauern kann», stellt Fry klar.

Es solle nicht der Eindruck entstehen, dass Albrecht auf Knopfdruck aus dem künstlichen Koma geholt werden könne.

Fry: «Ich bin weiterhin sehr zuversichtlich. Wir freuen uns riesig auf die kommenden Tage und sind guten Mutes.»

Albrecht öffnet Augen

Albrecht hat im Unispital Innsbruck am Donnerstag erstmals die Augen kurz geöffnet. «Eine solche Reaktion darf man aber nicht überbewerten», relativiert sein Manager Giusep Fry gegenüber Blick.ch.

Gesundheitsstand am 6. Februar

Swiss-Ski informiert: «Die Lunge des Patienten hat sich in den letzten 48 Stunden deutlich verbessert. Die wechselnde Bauch- und Rückenlagerung zur Behandlung der Schrumpfungen im Lungengewebe war erfolgreich und ist inzwischen wieder eingestellt worden. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft weiterhin zufrieden stellend und die Lungenentzündung ist deutlich rückläufig. Seit gestern ist Daniel Albrecht fieberfrei.»

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