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Daniel Albrecht kehrt an den Unfallort zurück. Nach Kitzbühel, dort wo er am 22. Januar 2009 kurz vor dem Ziel der Streif-Abfahrt fürchterlich stürzte. Er hatte sich ein wenig gefürchtet vor der Rückkehr an diesen Ort, doch heute sagt er: «Ich bin froh, dass ich hierher kommen konnte.»
Nach einem Schädel-Hirn-Trauma, drei Wochen im künstlichen Koma und schliesslich der wundersam schnellen Rehabilitation verkündet der Fiescher dort am Mittag, ob er beim Riesenslalom in Kransjka Gora an den Start geht oder nicht.
Die Antwort lautet: Nein. Albrecht gibt auf – aber nur für diese Saison.
Seine Devise lautet: Nur nichts überstürzen. «Es geht mir gut, das ist nicht selbstverständlich. Ich hatte ja nicht einen Beinbruch. Dennoch ist es zu früh für Weltcup-Rennen. Ich will vorne mitfahren können. Das Wichtigste ist, dass ich überhaupt wieder fahren kann. Der Zeitpunkt ist nicht entscheidend.»
Jetzt bleibt genug Zeit, um sich in aller Ruhe auf die nächste Saison vorzubereiten. (M.P./keu)