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Gröden - Abfahrt der Herren
Beginn: 17.12.2016 12:15 Uhr
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Mani überrascht mit Platz 9 Franz bezwingt den Speed-Fluch der Ösis!

Max Franz erlöst die Österreicher mit dem ersten Speed-Sieg der Saison. Die Schweizer schaffen es dagegen nicht in die Top-Plätze. Nils Mani überrascht aus Schweizer Sicht mit Platz 9 und Startnummer 56.

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Das Podest:
1. Max Franz 1:56.60
2. Aksel Lund Svindal (No) +0.04
3. Steven Nyman (USA) +0.41

Die Schweizer:
9. Nils Mani +0.65
14. Patrick Küng +0.87
14. Beat Feuz +0.87
20. Carlo Janka +1.06
28. Mauro Caviezel +1.48
35. Niels Hintermann +1.80
41. Urs Kryenbühl +2.10
48. Ralph Weber +2.52

So lief das Rennen: Erstmals in dieser Saison heisst der Sieger in einem Speed-Rennen nicht Kjetil Jansrud. An seiner Stelle fährt ein anderer Norweger aufs Podest: Aksel Lund Svindal zeigt auf der Saslong-Abfahrt eine Machtdemonstration. Denn obwohl ihm beileibe keine perfekte Fahrt gelingt, knöpft er der Konkurrenz vier Zehntel und mehr ab. Lange sieht es so aus, als ob Svindal weniger als ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss in Kitzbühel wieder eine Abfahrt gewinnen könnte. Doch dann kommt mit der Startnummer 26 Max Franz: Der Österreicher überrascht alle und schlägt Svindal hauchdünn! Sein erster Weltcupsieg und der erste Speed-Podestplatz für die Österreicher in dieser Saison.

Der Aufreger: Steven Nymans wilder Ritt. Der US-Amerikaner liegt trotz Beinahe-Sturz bei der letzten Zwischenzeit vor Svindal. Auf den letzten Metern knöpft ihm der Norweger aber noch einmal eine halbe Sekunde ab.

Die Stimmen: «Es ist enorm eng. Auf diesem Niveau mag es keine Fehler leiden», sagt Patrick Küng. zu «SRF». «Ich muss einfach mehr riskieren, mehr auf Zug fahren.»

Weltcup-Stand Abfahrt: Svindal setzt sich an die Spitze, führt jetzt vor Landsmann Jansrud und Theaux.

Weltcup-Stand Gesamt: Im Gesamtweltcup bleibt Marcel Hirscher (Ö) unangefochten Erster, Svindal stösst hinter Jansrud und Alexis Pinturault (Fra) auf den vierten Platz vor.

Nächstes Rennen: Keine Pause für die Ski-Männer. Am Sonntag steht in Alta Badia ein Riesenslalom auf dem Programm und am Montag an gleicher Stelle der Parallel-Riesen.

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 28.12.2016
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6 Kommentare
  • Heinz  Nütteler 17.12.2016
    Franz Max, Max Franz oder wie er auch heisst hat es verdient. aber trotzdem hat er gewonnen, weil er sonst nicht erster wäre.
  • Thomas  Zürcher 17.12.2016
    Diesen Max Franz mag ich den Sieg von Herzen gönnen.Im Januar diesen Jahres zog er sich im Training von Kitzbühl schwere Verletzungen zu und musste die Saison vorzeitig abbrechen.Für Franz der seit 2009 im Weltcupzirkus mitfährt und schon einige schwere Verletzungen verkraften musste ist das nun schon seine vierte Stockerl Platzierung.Grossartig auch erneut die Leistung von Svindal der nach seiner Verletzungspause wieder in Top Form ist.
  • Markus  Kohler aus thun
    17.12.2016
    Und wieder ein "suufdünni" Leistung von Swiss Ski. Bis auf Gisin haben alle versagt. Weber zeigt wieder einmal, das der Nachwuchs in der Schweiz inexistent ist und eigentlich überhaupt nicht zu internationalen Rennen zugelassen werden sollte. Lehmann wird wie immer zufrieden sein, sein Posten ist ungefährdet und ohne Erfolg kann man noch mehr Geld sparen und die letzten verbleibenden brauchbaren Trainer auch noch entlassen.
    • drafi  schweizer aus berg
      17.12.2016
      ja Herr Kohler, das ist in etwa so wie der FC Thun, ausser Spesen nichts gewesen, nur dass der Skiverband nicht auf Betteltour gehen muss um zu überleben, mit dem FC Thun hat man Jahrelang Geduld, mit dem Skinachwuchs rechnen Sie nach jedem Rennen ab, etwas Unfair, oder nicht Herr Kohler, vor allem da beim Fussball immer 11 auf dem Platz stehen um einander zu Helfen, beim Skifahren ist jeder auf sich alleine gestellt !!!
    • Paul  Meier aus Bergdietikon
      17.12.2016
      Ich glaube sie haben die Leistung von Nils Mani übersehen??
    • Markus  Kohler aus thun
      17.12.2016
      @Schweizer. Da vergleichen sie nicht Äpfel mit Birnen, sondern Äpfel mit Wassermelonen. Das Problem bei Swiss Ski ist die Selbstgerechtigkeit und vollkommene Lernresistenz auf vielen Ebenen. So lange die Jungen noch bei ihren Regionalverbänden sind entwickeln sie sich gut, kaum sind sie in den Elitekadern von Swiss Ski bringen sie nichts mehr zu Stande. Bevor man Mani lobt sollte er einige Bestätigungsresultate bringen, im Moment halte ich den 9. Platz für ein Glücksresultat.
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