Wegen Alinghi-Streit: Segler haben Schnauze voll

  • Publiziert: 02.09.2009, Aktualisiert: 13.01.2012

PARIS - Seit zwei Jahren streiten Alinghi und BMW Oracle vor Gericht. Die anderen Teams reagieren jetzt und gründen eine eigene Rennserie.

Führende Americas-Cup-Teams und Ex-Sponsor Louis Vuitton haben mit der World Sailing Team Association (WSTA) eine Interessengemeinschaft gegründet, die am Mittwoch eine neue weltweite Segelserie ankündigt.

Die Segel-Profis sind das Warten auf ein Ende der seit zwei Jahren währenden Gerichtsschlacht zwischen Titelverteidiger Alinghi und Kläger BMW Oracle leid. Bis auf die beiden Streitparteien sind alle weiteren Segelteams seit zwei Jahren auf unabsehbare Zeit vom Cup-Geschehen ausgeschlossen. Nun wollen sie nicht mehr länger auf eine Einigung warten.

In Zusammenarbeit mit namhaften Segel-Rennställen, darunter Team New Zealand, hat die WSTA eine neue Rennserie ins Leben gerufen. Einzelheiten zu den Terminen, Austragungsorten und dem geplanten Matchrace-Format wollen die Veranstalter am 8. September in Paris bekanntgeben. (Si/msc)

play Team New Zealand (l.) mag nicht mehr auf Alinghi warten. (AP)

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