Wegen Flaute im America's Cup Segel-Teams gründen eigene Serie

  • Publiziert: 08.09.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
play Der Segel-Sport erhält eine neue Profi-Weltserie auf hochem Niveau. Mit dabei ist auch America´s-Cup-Streithammel BMW Oracle Racing. (Reuters)

Während sich Alinghi und BMW-Oracle weiterhin vor Gericht streiten, suchen die restlichen America's-Cup-Teams eine neue Herausforderung.

Namhafte Teams haben unter dem Dach der World Sailing Team Association eine neue Profi-Weltserie gegründet.

Weil der Americas Cup durch den Gerichtsstreit zwischen Verteidiger Alinghi und BMW Oracle Racing derzeit in einer Flaute steckt, soll die Louis Vuitton World Series eine neue Regatta auf Cup-Yachten von 2007 auf höchstem Niveau bieten.

Der Start ist für November in Nizza geplant. Neben dem zweimaligen Americas-Cup-Sieger Team New Zealand und BMW Oracle Racing sollen acht weitere Crews zugelassen werden.

Alinghis Budget reicht nicht

Nicht dabei sein wird die Alinghi. Man verfüge nicht über das nötige Budget, um nebst dem Americas-Cup-Duell auf Mehrrümpfern gegen Oracle (frühestens im Februar) auch an der neuen Serie auf Einrumpfbooten teilzunehmen, verlautete das Syndikat an der Pressekonferenz in Paris.

Die neue Serie verschlingt deutlich weniger finanzielle Mittel als der Americas Cup, weil auf bestehenden Booten gesegelt wird. Alle Teams würden mit einem Budget von maximal 750000 Franken auskommen. (Si/sme)

Top 3

1 Alinghi Im Juli kommt das neue Bootbullet
2 Segeln Marazzi/De Maria erstmals in den Top Tenbullet
3 1,93 m gross, 140 kg schwer – Alinghis Grizzlybärbullet

Sport