Mini gegen Monster

  • Publiziert: 04.06.2009, Aktualisiert: 16.01.2012
  • Von Cécile Klotzbach

Tests – Erstmals bereitet sich die Alinghi-Crew in der Schweiz auf den America's Cup vor.

Die Zeit ist knapp. Es bleiben nur ein paar Monate, um unser Boot zu optimieren», sagt Alinghi-Segler Nils Frei. Nach monatelangem Gezänke mit Herausforderer BMW Oracle vor Gericht muss es nun schnell gehen. Zu 90 Prozent findet der 33. Americas Cup im Februar 2010 statt. Wo das Duell ausgetragen wird, gibt das Schweizer Syndikat im August bekannt.

Top secret sind alle Infos zum Mehrrumpfboot, mit dem Alinghi den Pokal der Pokale im Segelsport verteidigen will. Noch steht es in der Werft in Villeneuve. In einem Monat soll es wettkampftauglich sein – und es mit dem
30-m-Monster-Trimaran des amerikanischen Erzrivalen Oracle aufnehmen können.

Keine bösen Überraschungen

Die beiden 10 Meter langen G35-Katamarane, mit denen Ernesto Bertarelli und elf weitere Crew-Mitglieder täglich vier bis fünf Stunden auf dem Lac Leman trainieren, sind nur Miniaturen gegenüber dem vermutlich grösseren Original. «Aber sie sind gut genug für Material- und Navigationstests für die Entwicklung unseres neuen Bootes», verspricht Frei. Die Segel-Technik auf grösseren Booten unterscheide sich nicht ausserordentlich.

Trotz Zeitdruck bleibt der Genua-Trimmer zuversichtlich: «Wir erwarten keine bösen Überraschungen.»

Top 3

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