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Der Supreme Court in New York hat die Beschwerde Alinghis abgewiesen. Das Schweizer Syndikat wollte in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten segeln.
Somit findet der 33. Americas Cup ab dem 8. Februar definitiv vor Valencia statt.
Beim Duell um die prestigeträchtigste Trophäe im Segelsport messen sich der Katamaran von Alinghi und der Trimaran von BMW Oracle voraussichtlich in einer Best-of-3-Serie.
Möglicherweise einigen sich die verfeindeten Milliardäre Ernesto Bertarelli und Larry Ellison noch auf eine längere Serie, da die Kampagne einen tiefen dreistelligen Millionenbetrag verschlingt.
Der Entscheid aus New York setzt dem unsäglichen Gerichtsstreit (vorläufig) ein Ende. Letztmals wurde im Sommer 2007 vor Valencia gesegelt, wo Alinghi den in Auckland gewonnenen Cup erfolgreich verteidigte.
Weitere Streitpunkte wie beispielsweise die Frage nach dem Windfenster, in dem gesegelt werden soll, sind allerdings absehbar. Gleichwohl haben beide Teams in den letzten Wochen bekräftigt, dass sie nun im Februar segeln wollen.
Der Trimaran von Oracle, der vor San Diego getestet wurde und mit einem Flügelsegel ausgestattet ist, wird bereits an die spanische Mittelmeerküste verschifft. Alinghi wird demnächst aus dem arabischen Emirat abziehen.
Das Duell mit den Hightech-Raketen verspricht Spektakel, birgt aber auch Gefahren. Im Februar werden vor Valencia nicht die berechenbaren thermischen Winde vorherrschen.
Die Konditionen im Golf wären aus segeltechnischer Sicht bestimmt geeigneter gewesen. Ras al-Khaimah widerspricht gemäss dem Obersten New Yorker Gerichtshof jedoch der Deed of Gift von 1887. Die nicht mehr zeitgemässe Stiftungsurkunde macht das juristische Hickhack erst möglich. (Si/msc)