Alinghi mit Etappensieg vor Gericht

  • Publiziert: 31.07.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Alinghi hat im Rechtsstreit mit BMW Oracle vor dem Gericht in New York einen Etappensieg erreicht. Die Motoren und Computer sind legal.

Richterin Shirley Kornreich vom Supreme Court des Staates New York hat die Zulässigkeit von Motoren bestätigt, welche das Trimmen der Segel oder das Verschieben von Ballast an Bord der neuen Americas-Cup-Mehrrümpfer unterstützen.

Der neue Katamaran Alinghi 5 verfügt bereits über eine solche «power unit». BMW Oracle dürfte nun nachziehen. Die Amerikaner, die auf einen Trimaran setzen, sollen Gerüchten zufolge mit einem Um- oder Neubau beschäftigt sein.

«Wir sind sehr zufrieden», sagt Fred Meyer, der Vizepräsident der Société Nautique de Genève. «Der Entschied der Richterin zeigt ihr grundlegendes Verständnis der Rechte, die dem Titelverteidiger gemäss der Stiftungsurkunde zustehen.»

BMW Oracle hingegen spricht von einem traurigen Tag für den Americas Cup, weil es das erste Mal in dessen Geschichte sei, dass Motoren sowie Computer zur Kontrolle und Steuerung zugelassen würden.

Auf den 10. August ist eine weitere Anhörung angesetzt, in der es um das von Alinghi verlangte Vermessungszertifikat der gegnerischen Jacht geht. (Si/keu)

Achtung vor Alinghi 5

Wer die Alinghi mit einem eigenen Boot verfolgen möchte, kann dies tun. Aber SOS, einmal richtig in Fahrt avanciert die neue Alinghi zu einer brandgefährlichen Waffe. Darum lesen Sie bezüglich Risiken und Nebenwirkungen bitte die folgenden Angaben.

1. Halten Sie einen Minimalabstand von 300 m. Das Segeln in den roten Zonen ist strengstens verboten.

2. Die Richtungsänderungen der Alinghi 5 können radikal und unvorhersehbar sein.

3. Alinghi 5 kann sehr schnell sein und ihre Beschleunigung ist absolut brutal.

4. Wenn Alinghi 5 anhält, kann das Boot schnell rückwärts fahren.

Jetzt kommt Alinghi

Am Nationalfeiertag präsentiert die Segelnation Schweiz ab 10.15 Uhr in Lausanne-Ouchy ihr Flaggschiff: die «Alinghi 5». Nach einer Team-Präsentation ertönt am Mittag der Startschuss zur Bootsparade von Lausanne nach Genf.

Das Programm:

In Lausanne-Ouchy wird das Team vorgestellt. Es folgt eine Bootsparade zum Heim-Yachtklub «Société Nautique de Genève». Dort findet ein weiterer Höhepunkt – die Flaggenzeremonie mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey – statt.

Zeitplan:

10.15 Uhr: Performances, Autogrammstunde mit Teammitgliedern in Lausanne-Ouchy

11.30 Uhr: Team-Präsentation

12.00 Uhr: Bootsparade Lausanne–Genf

15.00 Uhr: Flaggenzeremonie mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey in Genf Port Noir

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