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Lange hatte das Rennen um den Americas Cup nichts mit Sport zu tun. Anstatt auf dem Meer zu segeln, fochten die beiden Kontrahenten Alinghi und BMW Oracle einen Rechtsstreit in Gerichtssälen aus.
Dies soll nun vorbei sein. Der 33. Americas Cup soll laut einem Entscheid des New Yorker Supreme Court im Februar 2010 stattfinden. Dies aber nur, falls sich Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle über das Austragungsdatum nicht doch noch einigen.
Alinghi begrüsst den Entscheid
Alinghi wollte die Cup-Regatten (nach Gerichts-Entscheid mit Mehrrumpfbooten) im Mai austragen. Die Societé Nautique de Genève und Alinghi begrüssten in einer Medienmitteilung nun aber den New Yorker Gerichts-Entscheid und stellte in den Vordergrund, «dass der Americas Cup auf jeden Fall auf der nördlichen Hemisphäre stattfinden kann, unabhängig vom Datum, auf welches man sich gemäss Richterin Shirley Kornreich durch Vermittlung einigen sollte. Falls keine Einigung erzielt werden kann, wird Alinghi im Februar 2010 gegen BMW Oracle antreten.»
Der Austragungsort wird vom Titelhalter bestimmt und sechs Monate vor dem Beginn der Wettfahrten bekanntgeben. Bis anhin galt Valencia als bevorzugte Austragungsstätte des Schweizer Syndikats. (Si/sme)