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Was für ein Mann! Der neue Schwingerkönig, Kilian Wenger (20), ist bärenstark – und gutaussehend. Nicht nur seine Schwester Franziska (17) war am Sonntag seinetwegen in Frauenfeld. Die Herzen der meisten Frauen hatte «Kilu» schon vor dem 1. Gang erobert. Und er ist «ledig», wie er sagt, oder Single, wie man in urbaneren Gebieten zu sagen pflegt.
«Ich weiss, dass du es schaffst»
Was aber muss eine Frau mitbringen, um den König zu erobern? Blond, braun- oder schwarzhaarig ist egal. «Sie muss Familiensinn haben, herzlich sein und ihn so nehmen, wie er ist», sagt seine Schwester. Dann ergänzt sie: «Eine Frau, die Kilians Herz gewinnen will, muss damit leben können, dass er nicht immer da ist. Er braucht als Schwinger viel Freiraum.»
Im Schlussgang am Sonntag sass Franziska in Frauenfeld auf der Tribüne. Immer wieder richtet das Schweizer Fernsehen die Kameras auf die hübsche Schwester des werdenden Königs. Sie schlottert. «Das habe ich nicht mal gemerkt. Ich habe gebetet: «Bitte Kilu, ich weiss, dass du es schaffst.»
Freundin würde nicht schaden
Schon vor dem ersten Gang am Samstag hat sie gebangt. Kilu kam viel zu spät. Am Sonntag vergass er sein Schwinger-Hemd. «So ist er einfach», sagt Mutter Beatrice (39), «Organisation ist nicht sein grösstes Talent.» Sie lacht und fügt an: «Es hat sich zwar schon gebessert.»
Trotzdem würde es nicht schaden, wenn ihm eine Freundin bei solchen Dingen helfen könnte.
Dass er sich im Frühling von Sabrina trennte, hatte andere Gründe. «Es hat einfach nicht gepasst», sagt Franziska. Und: «Sonst hat er eigentlich nie viel mit Frauen zu tun gehabt. Er kam aus der Schule, danach konzentrierte er sich auf seine Lehre.»