«Gang doch go puurä, du Chrüpeli!» Nöldi Forrer sagt nach Ausraster Sorry

  • Publiziert: 06.09.2011, Aktualisiert: 02.01.2012
  • Von Marcel W. Perren

Dem Schwingerkönig von 2001, Nöldi Forrer, rutschten am Sonntag beim Unspunnen-Schwinget böse Worte über die Lippen. Ein Getränk später ist die unschöne Geschichte mit Willy Graber bereits weggespült.

Nach seinem bösen verbalen Ausrutscher zeigt Nöldi Forrer Grösse: Der Toggenburger hat sich bei seinem «kleinen» Opfer Willy Graber entschuldigt.

Rückblick: Nachdem sich der Schwingerkönig von 2001 am Unspunnen im vierten Gang gegen den 181 cm kleinen Graber mit einem Unentschieden hatte zufriedengeben müssen, verabschiedete er sich mit den Worten «gang doch go puurä, du Chrüpeli» vom Berner.

Stunden später begegneten sich Nöldi und Willy bei der Rangverkündigung wieder – Forrer nutzte die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. «Ich habe mich bei Willy in aller Form für meine Entgleisung entschuldigt.»

Nöldi verrät: «Danach haben wir die unschöne Geschichte bei einem Getränk ein für alle Mal weggespült.» Willy Graber bestätigt: «Zwischen Nöldi und mir ist alles wieder in bester Ordnung.»

Es ist nicht das erste Mal, dass Forrer nach einem Kampf die Fassung verloren hat. Doch der ehemalige Berner Spitzenschwinger Roger Brügger kann diese Aussetzer genau richtig einschätzen.

«Nöldi ist ein enorm liebenswürdiger Kerl, der aber extrem emotional ist. Darum sagt er in besonders heissen Situationen manchmal Dinge, die ihm schon zwei Minuten später leidtun. Darum darf man ihm solche Ausrutscher auch verzeihen», erklärt Brügger.

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