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Der 31-jährige Rothenthurmer Martin Grab besiegt im Schlussgang Philipp Laimbacher. In der neunten Minute kontert er einen inneren Haken des favorisierten Seeweners. Damit feiert der Unspunnensieger von 2006 seinen fünften Tagessieg an diesem bedeutungsvollen Bergschwinget.
Herbe Pleite für Berner
Eine herbe Niederlage erleiden die Berner, die im Vorjahr dominiert haben. In Abwesenheit ihrer beiden Leader Christian Stucki (verletzt) und Matthias Sempach (krank) verfehlen sie den Schlussgang.
Noch am besten schneidet Matthias Siegenthaler ab, der bei einem «gestellten» Finale auf Rang 1b vorgerückt wäre.
Grab gleich mehrmals im Glück
Martin Grab hat sich im ersten Gang unentschieden von Siegenthaler getrennt, ist danach aber mit drei Plattwürfen nach vorne gekommen. Trotz einem zweiten Remis im fünften Gang gegen Thomas Zaugg rutscht er noch in den Schlussgang, weil auch viele andere Spitzengänge unentschieden enden.
Zuletzt benötigt Grab nochmals Glück, als ihn Laimbacher am Sägemehlrand überdreht. Aber der Platzkampfrichter sieht kein gültiges Resultat.
Favoritenrolle bestätigt
Für Grab ist es bereits der fünfte Sieg auf dem Brünig, nachdem er schon 2001, 2002, 2007 und 2008 triumphieren konnte.
Mit dem Sieg am prestigeträchtigen Schwingfest bestätigt Grab seinen Status als Favorit fürs Eidgenössische. 2001 in Nyon wurde Grab Zweiter, 2004 in Luzern und 2007 in Aarau belegte er die Ränge 5 und 4. (Si/sme)