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Vorne Schlitten, hinten Pistenfahrzeug, in der Mitte ein 800ccm-Töffmotor – so kann man sich ein Schneemobil ungefähr vorstellen. Wenn damit ein Rennen nach dem Motocross-Prinzip gefahren wird, unterscheidet sich neben dem Gerät auch die Unterlage von ihrem Vorbild: Schnee statt Dreck.
Die wilden Reiter der «Snowcross»-Gäule haben an diesem Wochenende in Veysonnaz ihren Weltmeister 2006 gesucht. Und gefunden: Der Schwede Johan Eriksson entschied den Finallauf für sich, weil er schneller als die gesamte Konkurrenz über die kurven- und buckelreiche Bahn flitzte.
Von den rund 40 WM-Teilnehmern starteten sechs für die Schweiz, sie blieben gegen ihre vorwiegend skandinavischen Rivalen allerdings chancenlos. Die Motorschlitten ziehen übrigens nicht nur Männer in ihren Bann: Bei den gleichzeitig stattfindenden Schweizermeisterschaften starten auch Frauen.