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Die 36-jährige Spezialistin im Parallel-Riesenslalom blickt auf acht erfolgreiche Jahre zurück. Die Schwyzerin war in ihrer Karriere viermal Weltmeisterin – dies bei den Verbänden ISF und FIS -, stand 23mal als Siegerin von Weltcuprennen zuoberst auf dem Podest und holte sich sechsmal die Goldmedaille bei nationalen Titelkämpfen.
Im abgelaufenen Winter erreichte Bruhin an den Olympischen Spielen in Turin Rang sieben, die Disziplinen-Wertung im Weltcup schloss sie auf Rang drei ab.
Für Franco Giavanolli, Leistungschef Snowboard tritt mit Bruhin eine wichtige Figur des Rennzirkus zurück: «Wichtig ist, dass Ursula auf eigenen Wunsch und verletzungsfrei die Karriere beenden kann.»
Der Snowboardsport soll weiterhin vom Können der Weltmeisterin profitieren, sei dies in Camps oder im Bereich Coaching. Bruhin will aber auch im wirtschaftlichen Umfeld und an Events als Botschafterin auftreten und ihre Lebenserfahrung kommunizieren.