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Erst das Zeitfahren vom Sonntag über 20,4 km in Lausanne wird Aufschluss über den Gesamtsieger der Tour de Romandie bringen. Die Abstände unter den Ersten sind so gering, dass noch mehrere Fahrer für den Sieg in Frage kommen.
Am Ende der 127,7 km langen Königsetappe (2300 m Höhendifferenz) setzte sich mit Valverde einer jener Fahrer der jungen Generation durch, der erst vor wenigen Tagen mit seinen Erfolgen im Pfeil durch Wallonien und in Lüttich – Bastogne – Lüttich auf sich aufmerksam gemacht hatte.
In der Mannschaft des Gesamtersten Alberto Contador war die Taktik darauf ausgelegt gewesen, Valverde in die Defensive zu drängen und möglichst zu verhindern, dass er dank Zeitgutschriften näher an den Gesamtersten heranrückt. Diese Rechnung ging nicht auf.
Der zweifache Giro-Sieger Paolo Savoldelli (It), der am Dienstag den Prolog in Genf gewonnen hatte, gab wegen seiner Magenverstimmung das Rennen auf.
Bei Rubens Bertogliati, der am Freitag in einen Massensturz verwickelt gewesen waren, ergaben die Untersuchungen den Bruch einer Kniescheibe. Der Tessiner muss deshalb auf die Teilnahme am Giro dItalia verzichten.