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Karin Thürig, die Zeitfahren-Weltmeisterin von 2004 und 2005, lag bei der ersten Zwischenzeit bereits 20 Sekunden zurück, und schon bald zeichnete es sich ab, dass es auch zu keiner Medaille reichen würde. Die 34-Jährige wurde zwar vom Regen verschont, aber sie litt unter den kalten Temperaturen, die sie ebenfalls nicht mag.
So wurde sie nicht nur von ihrer Landsfrau Priska Doppmann geschlagen, sondern auch von der bereits 49-jährigen Französin Jeannie Longo-Ciprelli, die unmittelbar hinter Priska Doppmann den 7. Platz belegte.
Gold ging an Deutschland. Hanka Kupfernagel, die schon dreimal Weltmeisterin im Radquer war, sicherte sich den Titel vor der Amerikanerin Kristin Armstrong, die letztes Jahr vor Karin Thürig gewonnen hatte. Dritte wurde die in Deutschland geborene Österreicherin Christiane Soeder.