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Den entscheidenden Rundengewinn vollzogen die beiden Schweizer zehn Runden vor Schluss. Alexander Aeschbach/Tristan Marguet (Sz) kamen als Dritte aufs Podest.
Der Final entwickelte sich auf den letzten 45 Runden zu einem Nationenduell. Lampater/Grasmann griffen an und erhielten durch ihre deutschen Kollegen Danilo Hondo/Christian Bach Unterstützung. Im Feld hielten Aeschbach/Marguet das Tempo hoch, womit das Szenario bereits vorgegeben war. Die Angreifer wurden eingeholt, und im selben Augenblick lancierte Bruno Risi jenen Angriff, der zur Entscheidung führte.
«Die Deutschen bildeten eine Allianz. Wir wurden durch Aeschbach und Marguet unterstützt, wofür wir ihnen dankbar sind. Mein Partner Franco hat ein sensationelles Rennen gezeigt», sagte Risi, der im Hallenstadion den 60. Sixjours-Triumph seiner Karriere feiern konnte.
«Es war ein wunderbares Erlebnis, in Zürich nochmals gewinnen zu dürfen», führte der Urner weiter aus, der am Samstagabend in einer schönen Feier offiziell von seinem Heimpublikum Abschied genommen hatte. Elfmal konnte sich Risi im Hallenstadion über einen Sechstagesieg freuen; siebenmal mit seinem früheren Standardpartner Kurt Betschart, dreimal mit Marvulli und einmal mit Dany Stam (Ho).
«Es war mir eine Ehre, Bruno bei seinem 60. Sixjours-Erfolg unterstützen zu dürfen», erklärte Marvulli, der bei seinem Sechstage- Sieg Nummer 28 angelangt ist. (Si/ds)