Polens Radler mit «dicken Hosen»

ZÜRICH - Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso Radprofis in der Regel schwarze Hosen tragen? Blick.ch liefert Ihnen die Antwort - und fragt bei Modeexperten nach.

  • Aktualisiert am 13.01.2012
  • Von Simon Häring und Micha Zbinden
So stramm posiert die polnische Rad-Nati fürs Gruppenfoto.- Polnischer Radverband

Die obenstehende Aufnahme zeigt die besten Radfahrer aus Polen, die offizielle Strassen-Nationalmannschaft. Mit diesem Bild lässt sich sicherlich gut begründen, wieso die Designer der kostspieligen Rad-Utensilien in der Regel auf Schwarz setzen. Kein Grund für die schnellen Polen – die im Radsport nur zu den Exoten zählen – bei ihrem Nationaldress Kompromisse einzugehen. Sie setzen voller Überzeugung auf die Nationalfarben, und damit auf «dicke Radlerhosen». Was meinen Modeexperten zu Polens Radler? Blick.ch wollte es genauer wissen und hat bei Expertinnen der NZZ-Moderedaktion und bei Bolero nachgefragt.

Das sagt Fiona Hefti (Moderedaktion NZZ)

«Auffällig an der Sportbekleidung ist, dass die Kragen nicht richtig sitzen. Zudem trägt nur ein Radsportler ein Unterhemd. Dabei handelt es sich hoffentlich nicht um ein Baumwollshirt. Sonst würde der funktionale Anzug gar nichts nützen. Die Farben des Helms hingegen sind sorgfältig aufeinander abgestimmt. Vielleicht würden die Outfits mit zusätzlichen Schulterpolstern noch etwas gewinnen.»

Das sagt Sara Allerstorfer (Modechefin Bolero)

«Das Bild ist grauenhaft, schrecklich! Als Frau will man das gar nicht alles sehen. Ich kriege bei diesem Anblick richtig Angst. Mein Tipp an die Radler aus Polen: Unten bitte in Zukunft das Nötigste bedecken und eine schwarze Hose anziehen.»

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