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Die Abstände auf diesem Prolog (4,3 km) sind gering – und wenig aussagekräftig. Die in der letzten Rennstunde gestarteten Profis kämpfen mit viel Wind, dem härtesten Gegner der Velofahrer.
Nicht ganz zufrieden zeigt sich Steve Morabito: «Ich spürte noch die Nachwehen von Lüttich-Bastogne-Lüttich.» Er ist im BMC-Team als Leader gesetzt. Für ihn eine einmalige Chance. Auf den nächsten zwei Etappen will er seine Beine wieder in Schwung bringen.
Am Donnerstag – das Einzelzeitfahren in Moudon über 23,4 km ist auf starke Roller zugeschnitten – gibt es einen ersten Test für ihn. Dann wird er wissen, ob er überhaupt für einen Gesamtsieg in Frage kommt.
Neun Schweizer sind unter den 160 Startern dabei. In Abwesenheit von Fabian Cancellara (Ruhepause) können sie ihr Können beweisen. Der letztjährige Zwölfte Mathias Frank leidet immer noch an Beschwerden der Achillessehne. Er sieht sich in der Helferrolle.
Sein BMC-Teamkollege Alexandre Moos (38) – es ist sein 12. und letzter Start an der Tour de Romandie – wartet auf die Königsetappe Sitten-Sitten, mit der 8 km langen und 864 Höhenmeter aufweisenden Steigung nach Ovronnaz. Der letzte Gesamtsieg eines Schweizer Radprofis in der Tour de Romandie datiert übrigens aus dem Jahr 1998 (Laurent Dufaux).
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Marco Pinotti entscheidet den Prolog der Tour de Romandie für sich. Doch das Resultat ist nicht sehr aussagekräftig. (Reuters)