Nach der Enttäuschung über die Silbermedaille an den Olympischen Spielen in London schlägt Nino Schurter (26) an der WM zurück! Er gewinnt Gold vor den beiden Schweizern Lukas und Mathias Flückiger.
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Schurter umarmt den zweitplatzierten Schweizer, Lukas Flückiger. (Keystone)
Im olympischen Crosscountry-Rennen in London musste Nino Schurter noch dem Tschechen Jaroslav Kulhavy den Vortritt lassen.
An der WM in Saalfelden in Österreich aber gibts kein Vorbeikommen an Schurter. Der Bündner holt sich überlegen in 1:40,55 die Goldmedaille – der zweite grosse WM-Triumph in seiner Karriere nach dem Weltmeistertitel 2009.
Aber nicht nur Schurter glänzt im Schweizer Trikot. Denn gleich das ganze Podest ist voller Schweizer! Hinter Schurter holt sich nämlich Lukas Flückiger (28) Silber vor seinem jüngeren Bruder Mathias (23). Das perfekte Schweizer Resultat komplettiert der St. Galler Fabian Giger (25) auf Platz 5.
Beim Siegerinterview ist Schurter natürlich überglücklich: «Ein fantastisches Rennen! Ich hatte eine unglaubliche Saison. Erst der Gewinn des Weltcups, dann Silber bei Olympia und jetzt Weltmeister. Einfach unglaublich auch wie stark wir Schweizer heute waren. Es ist grossartig zusammen mit den Flückiger-Brothers auf dem Podest zu stehen. Ich bin richtig stolz, Teil dieses Teams zu sein.»
Der «Rückschlag» in London ist bei Schurter nach diesem Happy-End natürlich vergessen. «Ich war ein bisschen enttäuscht über Silber bei Olympia. Aber mit diesem Saison-Ende bin ich überglücklich. Danke an alle Fans und mein Team für die grosse Unterstützung!»
Auch andere Schweizer Sportler sind begeistert über den totalen Schweizer Triumph in Österreich. Ski-Star Lara Gut gratuliert auf Facebook: «Gold - Silber - Bronze... Wow! Gratuliere Boys!!!»
Auf Platz 4 im Schweizer Sandwich landet der Franzose Julien Absalon. Mit einem Top-20-Platz (16.) endet derweil die eindrucksvolle Karriere von Christoph Sauser, dem Weltmeister von 2008 und Olympia-Bronze-Gewinner 2000 in Sydney. Zusammen mit der Goldmedaille von Thomas Frischknecht 1996 in Cairns (Au) ist die Schweiz nun bei vier WM-Titeln im Mountainbike angelangt. (wst)
1. Nino Schurter (Sz)
2. Lukas Flückiger (Sz) 0:29 zurück
3. Mathias Flückiger (Sz) 0:51
4. Julien Absalon (Fr) 1:04
5. Fabian Giger (Sz) 1:16
6. Marco Aurelio Fontana (It) 1:45
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