
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Auf dem Zielstrich streckt Cavendish seine Hand in die Höhe und deutet mit den Fingern die Zahl zwei an. Der Supersprinter ist in der Romandie erst bei seinem zweiten Saisonerfolg angelangt.
Eine Zahninfektion hat die Vorbereitungen von Cavendish auf diesen ersten Saisonteil beeinträchtigt. So vermochte er bisher lediglich die 2. Etappe der Katalonien-Rundfahrt für sich entscheiden. Das ist – auch den neuesten Erfolg in Freiburg eingeschlossen – eine bescheidene Bilanz für den Radprofi, der Ende der vergangenen Saison die Liste der erfolgreichsten Fahrer mit 23 Siegen anführte.
Bei der Fahrt über 171,8 km um Freiburg beschränken die Helfer von Cavendish ihren Einsatz auf die letzten 5 km. Der Brite selbst lanciert den Spurt erst 180 m vor dem Zielstrich. Dies reicht völlig, um Danilo Hondo (De) und Rob Hunter (SA) klar auf die Plätze zu verweisen. Der Gesamterste Peter Sagan (Slk) erreicht den 5. Rang und verteidigt damit seine Gesamtführung.
Die Teamkollegen von Sagan hätten das Rennen gut unter Kontrolle gehalten. Er sei mit dem Gedanken an den Etappensieg an den Start gegangen. Der Massenspurt im Gegenwind sei hart gewesen. Seine Helfer hätten eine perfekte Vorarbeit geleistet, sagt Cavendish nach seinem Sieg.
Danilo Wyss (7.) und David Loosli (10.) mischen im Massenspurt wacker mit, ohne ganz an die Spitze zu gelangen. In der Schlussphase dieser 2. Etappe haben Loosli und Steve Morabito mit Angriffen vergeblich versucht, eine Massenankunft zu verhindern. (Si/wst)