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Die Rechtsvertreter des Amerikaners dagegen beschuldigten noch einmal das Doping-Labor im französischen Chatenay-Malabry, unsauber gearbeitet zu haben. Mit einem Urteil der drei Ausschuss-Mitglieder ist voraussichtlich erst in sechs bis sieben Wochen zu rechnen.
«Wenn man die Fakten nicht auf seiner Seite hat, beschuldigt man andere. Die Wissenschaft ist verlässlich. Landis hatte künstliches Testosteron in seiner Probe von der 17. Etappe. Er hat die Regeln gebrochen und gehört bestraft», sagte Young.
Insgesamt waren in der neuntägigen Anhörung zwei Dutzend Zeugen befragt worden, darunter auch Landis selbst. Dessen Anwalt Maurice Suh attackierte in seinem Schluss-Plädoyer noch einmal das Dopinglabor. «Wir glauben an sauberen Sport, an saubere Athleten, an echte Wissenschaft. Wir glauben nicht an inkompetente Labors und herausgepickte Daten.»
Zudem bemühnten sich die Landis-Anwälte, ihren Mandanten von der versuchten Erpressung des früheren Tour-Siegers Greg LeMond durch Landis früheren Manager Will Geoghegan zu distanzieren.
«Im Nachhinein denke ich, ich hätte ihn vermutlich sofort entlassen sollen, aber ich brauchte jemanden mit dem ich reden konnte,» hatte Landis versucht zu erklären, warum er sich nicht sofort nach dem fraglichen Telefongespräch Geoghegans mit LeMond getrennt hatte, bei dem er selbst dabei war.
In seiner ersten Befragung hatte Landis durch seinen Anwalt seine Unschuld beteuern lassen. Bei seiner zweiten Befragung war er nicht mehr direkt gefragt worden, ob er sich mit künstlichem Testosteron gedopt habe.
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Floyd Landis gesteht, jahrelang gedopt zu haben. (AP)